Die markanten Mister Softee Softeis-Trucks gehören in New York zum Stadtbild. Nun droht ein Eiskrieg. Foto; Mister Softee

Die markanten Mister Softee Softeis-Trucks gehören in New York zum Stadtbild. Nun droht ein Eiskrieg. Foto; Mister Softee

New York (US-Bundesstaat New York) – Kaum klettern in New York die Temperaturen auf deutlich über 20 Grad, schon droht ein Softeis-Krieg in Manhattan. Die Firma “Mister Softee” verklagt einen Mitbewerber – der sich den originellen Namen “Master Softee” gegeben hat.

Menschen, die in New York und Umgebung aufgewachsen sind, kennen den markanten Song, den die “Mister Softee” Eiscreme-Trucks spielen, um für ihr Produkt zu werben. Deshalb ist das Softeis in der Ostküsten-Metropole auch so beliebt – selbst wenn es weit leckere Eissorten gibt.

Kein Wunder also, dass sich “Mister Softee”-Besitzer Jim Conway gegen jeden Kopierversuch mit eiserner Faust wehrt und ohne Bedenken einen Softeis-Krieg beginnt. Laut “NY Daily News” hat Conway in den letzten 20 Jahren mehr als zehnmal geklagt und dabei mehrere hunderttausend Dollar investiert. Ein Softie ist Conway also ganz und gar nicht.

Diesmal trifft es einen ganz dreisten Kopierversuch. In New York sind nämlich seit einigen Wochen Softeis-Trucks unter dem Namen “Master Softee” unterwegs. Der Besitzer der neuen Fahrzeuge war lange Zeit Franchise-Nehmer im New Yorker Stadtteil Queens. Dimitrios Tsirkos besaß laut Gerichtsunterlagen 16 Eiscreme-Trucks.

Nun will er offenbar auf eigene Rechnung weitermachen. Er hat den Slogan ein wenig verändert (“Das weltbeste” Eis statt “Das absolut beste” Eis) und auch das Maskottchen nur unerheblich angepasst.

Einen Kommentar wollte Tsirkos zum Softeis-Krieg nicht abgeben, obwohl seinem neuen Geschäft ein baldiges Ende droht, was ihm auch noch teuer zu stehen kommen könnte. “Mister Softee” verlangt von “Master Softee” eine sechsstellige Summe.

Die Fahrer des neuen Geschäfts verteidigen ihren Boss allerdings. Conway verlange von Fahrern eine Lizenzgebühr von 3400 Dollar im Jahr – Tsirkos hingegen nicht. “Wir werden gegen sie ankämpfen”, sagte deshalb der Manager des Depots, wo die Trucks stehen. “Wir werden bis zum Ende gegen sie ankämpfen.”

Beim letzten “Lebensmittelkrieg” in New York waren übrigens die Einwohner die Nutznießer. Pizzerien unterboten sich in einem Preiskampf, bis ein “Slice Pizza” nur nur einen Dollar kostete.

Es könnte also heiß werden in diesem Sommer in New York.

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