Ist diese Abrechnung mit verweigertem Trinkgeld womöglich erfunden? Foto: Facebook

Ist diese Abrechnung mit verweigertem Trinkgeld womöglich erfunden? Foto: Facebook

Bridgewater (US-Bundesstaat New Jersey) – Die Bedienung, die wegen eines angeblich verweigerten Trinkgelds vor einigen Wochen weltweit in die Schlagzeilen geraten ist, hat bereits in der Vergangenheit regelmäßig gelogen. Dass sie tatsächlich kein Geld von einer Familie bekommen hat, wird immer zweifelhafter.

Nachdem NBC News mit der Familie gesprochen hatte, deren Rechnung angeblicher Stein des Anstoßes war, legt jetzt die Lokalzeitung Journal News mit einem Bericht über Dayna Morales nach. Und da wird die Frau in kein gutes Licht gestellt.

Vor einigen Wochen haben sich zahlreiche Menschen in den USA und der westlichen Welt mit der Kellnerin solidarisiert. Auf einer Facebook-Seite war eine Abrechnung aus dem Asia-Bistro zu sehen, auf dem eine Familie das in den USA übliche Trinkgeld verweigert haben soll – mit den handschriftlichen Worten, nicht mit der Lebensweise der Frau einverstanden zu sein.

Dann aber berichtete NBC News über die Familie, deren Abrechnung auf dem Foto zu sehen war. Diese besaß eine Kopie der Abrechnung, auf der eindeutig zu sehen ist, dass Dayna Morales 18 Dollar Trinkgeld bekommen hat – etwas mehr als die in den USA mittlerweile oft üblichen 20 Prozent. Und: Die Familie besitzt eine Kreditkarten-Abrechnung, die diese Version unterstützt.

Ex sagt: Handschrift auf Rechnung mit verweigertem Trinkgeld ist die von Morales

Jetzt stellt sich heraus, dass Morales in der Vergangenheit immer wieder gelogen habe: So sei sie einst mit rasiertem Schädel in einem anderen Restaurant aufgetaucht, in dem sie gearbeitet hatte. Der angebliche Grund: Sie habe Krebs und wolle sich den Kopf rasieren, bevor die Haare ausfallen würden. Später korrigierte sie diese Geschichte – eine Freundin habe Krebs.

Nachdem Sturm “Sandy” an der Ostküste der USA gewütet hatte, erzählte sie Kollegen, dass ein Boot in ihrem Wohnzimmer gelandet sei. Doch als diese bei ihr vorbeischauten, war von einem gestrandeten Boot nichts zu sehen.

Außerdem log sie über eine angebliche Verletzung beim Kampf als Marine. Doch nach offiziellen Aussagen war sie nie im Kampfeinsatz.

Besonders peinlich: Eine Ex-Freundin sagt, dass die Handschrift auf der Abrechnung mit dem angeblich verweigerten Trinkgeld eindeutig die von Morales sei.

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