2002 führte Ronaldo Brasilien zum WM-Titel © Maxisports

2002 führte Ronaldo Brasilien zum WM-Titel © Maxisports

Rio de Janeiro (Brasilien) – Fußball-Ikone Ronaldo glaubt, dass die Weltmeisterschaft 2014 zu positiven Veränderungen in Brasilien führen kann.

Der legendäre Stürmer glaubt, dass durch das Turnier die hohe Kriminalität im Land zurückgehen könnte. Ronaldo zur englischen “BBC“: “Die neuesten Umfragen haben gezeigt, dass sich 90 Prozent der Brasilianer auf dieses Ereignis freuen. Wir müssen diese Weltmeisterschaft als Auftakt für noch mehr Investitionen nutzen.”

Ronaldo arbeitet als Botschafter für das Turnier im kommenden Jahr in seinem Land. Doch er versteht auch, dass die Brasilianer gerade unzufrieden sind: “Dass die Menschen in en Straßen demonstrieren, dass ist nur gerecht – solange sie nicht gewaltätig sind. Wir müssen für ein besseres Brasilien kämpfen.” Der Grund: In Brasilien kommt es seit geraumer Zeit immer wieder zu Protesten, die Menschen sind unzufrieden mit dem Gesundheitssystem und dem Bildungssystem.

Die Weltmeisterschaft müsse auf jeden Fall ein Erfolg werden. Denn die Regierung habe keinen Plan B, sollte das sportliche Großereignis nicht die gewünschten Effekte im Land erzielen.

Brasilien kämpft neben den schlechten Bedingungen im Bildungs- und Gesundheitswesen auch gegen Gewalt und die Drogenkartelle an. Amerika Nachrichten berichtete über einen Fußballer, der sterben musste, weil seine Frau bei der Polizei arbeitet und half, einen Drogenring auszuheben.

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