Cody J. war von seiner Frau Jordan G. nach acht Tagen Ehe die Klippen hinuntergestoßen worden. Nun wurde sie wegen Mord verurteilt. Foto: Instagram

Cody J. war von seiner Frau Jordan G. nach acht Tagen Ehe die Klippen hinuntergestoßen worden. Nun wurde sie wegen Mord verurteilt. Foto: Instagram

Missoula (US-Bundesstaat Montana) – Ihre Ehe dauerte nur acht Tage, der Mord am Gatten wenige Sekunden, die Strafe lautet 30 Jahre. Am Donnerstag ist Jordan Linn G. zu einer langen Haft verurteilt worden. Nach Ansicht des Richters habe sie bis zuletzt keine Reue gezeigt, nachdem sie ihren Ehemann von den Klippen in einem Nationalpark hinunter gestoßen hatte.

Die 22-jährige Jordan Linn G. hatte die Tat zunächst abgestritten. Sie behauptete,Coda Lee J. sei im Juli vorigen Jahres einfach so verschwunden – er sei mit einem Freund unterwegs, habe er ihr per SMS mitgeteilt. Die SMS habe sie allerdings gelöscht.

Fünf Tage später wurde das Opfer gefunden. Er war Klippen hinunter gestürzt. Zunächst sagte die Frischvermählte, dass ihr Mann Opfer eines Unglücks geworden sei, im Dezember gab sie allerdings den Mord im Gericht zu. Das war Teil eines Deals mit der Staatsanwaltschaft, von dem sie sich eine mildere Strafe erhoffte.

Diese Vereinbarung wollte Jordan laut CNN am Mittwoch zurückziehen, was der Richter allerdings nicht zuließ. Ihr war klar geworden, dass ihr trotz des Geständnisses bis zu 50 Jahren Haft drohte.

Am Ende bekam sie 30 Jahre Haft, allerdings ohne Möglichkeit, vorzeitig freigelassen zu werden, wie der “Missoulian” berichtet. Sie kann zudem nicht finanziell davon profitieren, weitere Details preiszugeben – ein Buch, Honorare für Interviews oder gar Geld für eine Verfilmung bekommt Jordan Linn G. also nicht.

Der Richter ist überzeugt, dass die Frau bis heute nicht die ganze Wahrheit über den Mord gesagt hat. Die Täterin sieht das anders: “Ich frage mich täglich, warum ich keine anderen Entscheidungen getroffen habe. Es war ein Moment voller Schock und Panik”, sagte sie vor Gericht.

Die Staatsanwalt wirft ihr hingegen vor, kaltblütig gehandelt zu haben. Alkohol oder Drogen seien nicht im Spiel gewesen, “sie dachte sehr klar”. Die Angeklagte habe zudem nicht wissen können, ob ihr Ehemann wirklich tot sei. Trotzdem sei sie einfach weggefahren.

Das Urteil zu dem Mord lässt sich auf der Webseite des Missoulian im Wortlaut nachlesen.

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