Bill Pepe, Geschäftsführer des Stripclubs "Satin Dolls", und einige seinerTänzerinnen. Screenshot: Vimeo

Bill Pepe, Geschäftsführer des Stripclubs “Satin Dolls”, und einige seinerTänzerinnen. Screenshot: Vimeo

Lodi (US-Bundesstaat New Jersey) – Ob die Denver Borneos oder die Seattle Superhawks den Super Bowl 2014 für sich entscheiden, werden wir erst am kommenden Sonntag wissen. Ein Gewinner steht aber wohl schon fest: die Stripclubs in New Jersey und New York. Hunderttausende Besucher kommen für das Football-Spiel in die Region – und viele dürften sich auch in den dortigen Clubs vergnügen.

Insgesamt erwarten Ökonomen, dass der wirtschaftliche Effekt für den Großraum New York nicht annähernd so groß ist, wie es die NFL verspricht. 500 bis 600 Millionen Dollar würden in die Region gespült, schätzt der Organisator. “Ich glaube, dass 50 bis 60 Millionen schon eine sehr großzügige Schätzung ist für das, was der Super Bowl generiert”, sagt Robert Baade, Professor am Lake Forest College in Illinois, laut dem Fernsehsender CBS.

Der Sportökonom Victor Matheson kommt laut NJ.com auf Zahlen von 30 bis 120 Millionen Dollar. Aber es gebe eine Branche, die üblicherweise mehr verdient als erwartet:

Stripclubs

Zu den Läden, die in dieser Woche auf gute Zahlen hoffen, gehört das “Satin Dolls” in Lodi – Fernsehfans besser bekannt als das “Bada Bing” aus der Mafia-Serie “Sopranos” mit James Gandolfini.

“Mein Ziel ist es, die ganze Woche zu arbeiten, was ich sonst normalerweise nicht tue”, sagt etwa Tänzerin Diana LoMoro. “Ich will einfach eine gute Zeit haben und viel Geld machen.” Entsprechend begeistert sei sie, dass der Super Bowl erstmals in New York / New Jersey stattfindet.

Diana LoMoro hat bereits einige Erfahrung damit, während sportlicher Großveranstaltungen zu strippen. Die Frau, deren Alter vage mit “in ihren Vierzigern” angegeben wird, war schon bei der Weltmeisterschaft 1990 in Italien dabei – und hatte eine tolle Zeit. Sie sei schon seit mehr als 30 Jahren im “adult entertainment” dabei, was ihre Altersangabe ein wenig fragwürdig erscheinen lässt.

Besitzer des Stripclubs “Satin Dolls” hoffen auf Fernsehshow

Bill Pepe, Geschäftsführer des “Satin Dolls”, gibt sich “vorsichtig optimistisch”, was den Umsatz der kommenden Woche angeht. Er habe einige Aktionen geplant, sagt er, und lässt einen Van Werbung fahren. “Man muss immer vorbereitet sein. Man muss sicherstellen, dass genügend Girls da sind. Sicherstellen, dass man genügend Vorräte hat. Sicherstellen, dass man genügend Schnaps hat.”

Pepe hat allerdings größere Pläne: Er möchte nämlich eine Fernsehserie starten: “The Real Girls of the Bada Bing!”

Eine Hinweis aber an alle Touristen, die ins “Satin Dolls” gehen wollen. Laut einem Gesetz in New Jersey dürfen Stripclubs entweder Alkohol ausschenken oder nackte Busen zeigen. Im “Satin Dolls” gibt es Bier und Schnaps – und damit bekleidete Tänzerinnen.

The Real Girls of the Bada Bing! from Bada Bing on Vimeo.

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