Symbolbild © Ballerstädt

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Washington (US-Bundesstaat Washington) – Allem Anschein nach steht den USA eine Änderung des Waffenrechtes ins Haus. Wie das Weiße Haus mitteilte, sollen künftig psychisch Kranken keine Waffen mehr ausgehändigt werden sollen.

Gut ein Jahr ist es her, dass Adam Lanza die Sandy-Hook-Volksschule in Newtown (US-Bundesstaat Connecticut) stürmte, das Feuer eröffnete und so ein Blutbad anrichtete. Jetzt also kommen zwei Vorschläge für Neuregelungen, die die Waffenausgabe erschweren sollen. Wie die deutschsprachige Zeitung “Die Presse” berichtet, sollen beide Neuregelung die gesundheitlichen Verfassung des jeweiligen Waffenkäufers genauer unter die Lupe nehmen.

Die schreckliche Tat von Adam Lanza und die Waffen-Diskussion in den USA

Adam Lanza (20) war am 14. Dezember 2012 in die Sandy-Hook-Volksschule in Newtown (US-Bundesstaat Connecticut) gestürmt und hatte 20 Erstklässler und sechs Erwachsene erschossen. Im Anschluss richtete er sich selbst. Den Amoklauf startete er, indem er seine Mutter erschossen hatte. Mit ihr lebte er zusammen.

Wie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben, war Adam Lanza psychisch gestört. Warum er die Taten verübte, das bleibt weiterhin unklar.

Besonders nach Amokläufen oder schweren Gewaltverbrechen wird in den USA immer wieder über das geltende Waffenrecht diskutiert. Weil die Waffenlobby in Nordamerika aber als besonders stark gilt, ist eine Verschärfung nicht allzu einfach durchzuführen.

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