Ein Blick von der Freiheitsstatue in New York inmitten des Wintersturms "Herkules". Amerika erlebt derzeit ganz unterschiedliche Wetterextreme. Foto: Earthcam / Twitter

Ein Blick von der Freiheitsstatue in New York inmitten des Wintersturms “Herkules”. Amerika erlebt derzeit ganz unterschiedliche Wetterextreme. Foto: Earthcam / Twitter

New York (US-Bundesstaat New York) – Unterschiedlicher können die Wetterextreme auf dem amerikanischen Kontinent derzeit nicht sein: Während Argentinien seit Wochen unter eine Hitzewelle leidet, erleben der Norden der USA und Kanada extrem niedrige Temperaturen. Und die Ostküste der USA wurde in der Nacht zu Freitag von einem Wintersturm heimgesucht.

Buenos Aires, die Hauptstadt von Argentinien, wird die “Hölle auf Erden” genannt. Seit mehr als drei Wochen stiegen die Temperaturen auf mehr als 100 Grad Fahrenheit (rund 38 Grad Celsius).

Mindestens drei Menschen sind in dem südamerikanischen Staat bereits gestorben. Die Bürger der Stadt haben laut Medienberichten schon protestiert – wegen der Hitzewelle musste teilweise der Strom abgestellt werden, zudem wurde das Wasser rationiert. “Ohne Wasser ist es nicht auszuhalten”, so ein Anwohner.

Die Regierung weist die Schuld von sich und macht die Versorgungsunternehmen verantwortlich. Die Regierung droht sogar mit der Enteignung von Versorgungsunternehmen. “Wir haben ihnen deutlich gesagt, dass wir dafür sorgen werden, wenn sie nicht in der Lage sind, eine entsprechende Versorgung zu gewährleisten”, sagte Kabinettschef Jorge Capitanich. Die Stroms und Wasserversorger wiederum sagen, dass das Problem die veraltete Infrastruktur sei.

Ganz andere Wetterextreme am anderen Ende des Kontinents: In Kanada sind die Temperaturen am Donnerstag auf bis zu -50 Grad Celsius gesunken, berichtet CTV News.

Wetterextreme in Kanada: Temperaturen niedriger als auf dem Mars

In Timmins, Ontario, sanken die gefühlten Temperaturen am Donnerstag auf -52 Grad Celsius. Dort wurde das selten Phänomen Eisnebel beobachtet – Eiskristalle, die die Sicht behindern.

In Toronto wurden am Donnerstag -31 Grad gemessen (normal sind -9 Grad), in Montreal -40 Grad. Die Daily Mail schreibt, dass die Temperaturen in Kanada niedriger sind als auf dem Mars.

Wird die Haut für mehr als 15 Minuten der freien Luft ausgesetzt, kann sie dabei gefrieren.

Der Nordosten der USA erlebt ebenfalls Wetterextreme – hier herrscht in der Nacht zu Freitag Wintersturm “Hercules”. In New York könnten bis zu 30 Zentimeter Schnee fallen. Autobahnen in New York sollten in der Nacht zu Freitag geschlossen werden. Rund 2100 Flüge wurden am Freitag bereits geschlossen.

Doch das Wetter hat auch seine schöne Seiten, wie das Foto von EarthCam zeigt.

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