Buenos Aires (Argentinien) – Es gilt als eines der sichersten Gefängnisse des Landes! Die Rede ist vom Staatsgefängnis in Ezeiza bei Buenos Aires (Argentinien). 11 verurteilten Schwerverbrechern gelang jedoch die Flucht aus der Anstalt. Jetzt musste der Gefängnis-Chef gehen.

13 Insassen gelingt die Flucht aus einem der sichersten Gefängnisse Argentiniens

13 Insassen gelingt die Flucht aus einem der sichersten Gefängnisse Argentiniens


Die Häftlinge hatten einen Tunnel gegraben – eine Arbeit, die Monate gedauert haben muss. Durch diesen konnten sie aus dem Gefängnis flüchten. Wie von offizieller Seite bestätigt wurde, hatten die Häftlinge Hilfe von beiden Seiten. Die Wächter sollen einfach weggesehen haben, als die Häftlinge in die Freiheit marschierten.

Wie die Männer den Tunnel graben konnten, ist bislang völlig unklar. Es wurden keine Werkzeuge gefunden. Unter den 13 Geflohenen befanden sich zwei Brasilianer und ein Paraguayaner. Alle hatten 16-jährige Freiheitsstrafen abzusitzen. Zwei Gefangene konnten mittlerweile gefasst werden, von den 11 anderen fehlt jede Spur.

Der Ausbruch zog personelle Konsequenzen nach sich: Gefängnisleiter Victor Hortel musste seinen Posten räumen – mit ihm 18 Gefängnisangestellte. Hortel wurde laut der Zeitung “The Argentina Independent” durch Alejandro Marambio ersetzt. Die Belohnung zur Ergreifung der Männer wurde auf 89.000 US-Dollar festgesetzt.

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