Der Polizisten-Mörder Ronell Wilson darf seinen Sohn nicht mehr sehen. Foto: txking/ Depositphotos

Der Polizisten-Mörder Ronell Wilson darf seinen Sohn nicht mehr sehen. Foto: txking/ Depositphotos

New York (US-Bundesstaat New York) – Polizisten-Mörder Ronell Wilson wollte eigentlich vor seinem Tod noch sein Kind sehen. Doch daraus wird wohl nichts: Der Mann, der zwei Undercover-Polizisten im New Yorker Stadtteil Staten Island umgebracht hat, gilt zivilrechtlich bereits als tot. Deswegen verwehrt ihm ein Gericht den Kontakt mit dem Baby.

Ronell Wilson hätte eigentlich gar kein Vater sein dürfen. Mutter des Babys ist Nancy G., die als Gefängniswärterin in der Haftanstalt in Brooklyn gearbeitet hatte, in der der Doppelmörder eingesperrt ist. Sie hatte sich 2012 mit dem Häftling eingelassen, bei einem einer Stelldicheins wurde das Kind gezeugt.

Nancy G. verlor darauf ihre Arbeitsstelle, sie muss sich laut New York Post zudem in der kommenden Woche vor Gericht wegen des Geschlechtsverkehrs verantworten. Die ehemalige Gefängniswärterin bereut den Sex, sie weigerte sich, zugunsten von Wilson auszusagen, und möchte nicht, dass der Polizisten-Mörder Kontakt mit dem kleinen Justin hat.

Am Freitag verweigerte nun auch ein Gericht auf Long Island dem brutalen Killer, der die beiden Polizisten im Jahr 2003 per Kopfschuss getötet hatte, den Kontakt zum Sohn. Der Richter sagte, dass er sein Ersuchen, das Kind zu sehen, eingereicht habe, als er bereits hinter Gittern saß. Er müsse deswegen so behandelt werden, als sei er bereits tot.

Dass er als tot gilt, will Wilson hingegen so nicht hinnehmen: Er habe die Anfrage vor dem Urteil gestellt, zudem habe er ja noch eine Chance, dass das Urteil abgeändert werde.

Ronell Wilson ist der erste Mensch seit mehreren Jahrzehnten, gegen den in New York die Todesstrafe verhängt wurde. Der Bundesstaat selbst hat die drakonische Strafe abgeschafft; das Urteil selbst war nur möglich, weil der Polizisten-Mörder vor einem Bundesgericht stand. An dem sind Todesstrafen möglich.

Erste Todesstrafe seit langem in New York im Falle des Polizisten-Mörders

Auch im Fall des Boston-Bombers ist deshalb die Todesstrafe möglich.

Wilson, ein Mitglied der “Bloods”-Gang gilt als besonders brutal. Auch deswegen wurde gegen ihn die harte Strafe verhängt.

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