Ein US-Gericht entschied jetzt: Der Cop-Killer wird mit dem Tod bestraft © Jason Maehl

Ein US-Gericht entschied jetzt: Der Cop-Killer wird mit dem Tod bestraft © Jason Maehl


Brooklyn (US-Bundesstaat New York) – Der Cop Killer, der zwei Beamte tötete, hat jetzt seine Strafe erfahren. Er wurde von einem Gericht zum Tode verurteilt.

Ronell Wilson hatte ihm Gerichtssaal noch versucht, sich bei den Angehörigen seiner Opfer zu entschuldigen. Das Gericht, das ihn verurteilt hatte, hatte kein Mitleid mit ihm. Auch die Überlebenden zeigten kein Mitgefühl, ihnen kamen die Versuche des Mannes zu spät.

“Es tut mir schrecklich leid, dass ich ihren Familien soviel Schmerz bereitet habe”, sagte Wilson laut dem US-Medium “News Day“. Danach sprach US-Richter Judge Nicholas Garaufis die Todesstrafe gegen den Mann und fügte hinzu: “Irren ist menschlich, vergeben göttlich”.

Rodney Andrews, der Vater eines der Opfer, sagte: “Er hat das ultimative Verbrechen begangen. Dafür muss er bezahlen.

Die Taten des Cop-Killers

Der 31-jährige Wilson wurde 2006 festgenommen, er hatte die US-Polizisten James Nemorin und Rodney Andrews während einer Schießerei per Kopfschuss getötet.

Durch den Richterspruch ist Wilson der erste Mensch nach 50 Jahren, der in New York mit dem Tod bestraft wird. Wilson wollte sich mit dem Urteil nicht abfinden, machte seinem Verteidiger schwere Vorwürfe, er habe wichtige Zeugen nicht in die Verhandlung geladen. Auch beim Richter beschwerte er sich, nachdem dieser ihm sein Strafmaß erklärte. Richter Garaufis wiederum sagte, dass der Täter keine Reue gezeigt hätte und es sich hier um eines der schrecklichsten Verbrechen in der Geschichte von New York handele.

Besonders tragisch: Im Gefängnis zeugte Wilson sogar noch ein Kind ist jetzt also Vater. Eine Aufpasserin hatte sich mit ihm eingelassen. Außerdem soll er sich in der Einrichtung alles andere als vorbildlich benommen und Mithäftlinge eingeschüchtert haben.

Viele der ehemaligen Kollegen der toten Polizisten waren im Gerichtssaal anwesend. Marianne Andrews, die Witwe von Rodney Andrews, war nicht im Gerichtssaal, sie wollte sich auch nicht zum Fall und der Strafe für den Mörder ihres Mannes äußern.

Auch Wilsons Familie war im Gerichtssaal anwesend. Seine Mutter Cheryl hatte ihm noch “Ich liebe dich, Ronell. Deinem Kind wird es an nichts fehlen” zugerufen haben, als ihn die Polizei aus dem Saal abführte.

Wilsons Verteidiger David Stern machte sich nach dem Urteilsspruch schwere Vorwürfe. “Das ist ein schrecklicher Tag für mich, weil ich es nicht geschafft habe, dem Gericht die Sinnlosigkeit dieser Strafe plausibel zu erklären. Sie regelt gar nichts, sondern demonstriert nur, wie wenig wir uns seit den biblischen Zeiten entwickelt haben.”

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