Das ist  Abdul Malik R.: Er wird in Kanada nur noch "Burka-Killer" genannt © Gerichtsfoto

Das ist Abdul Malik R.: Er wird in Kanada nur noch “Burka-Killer” genannt © Gerichtsfoto

Toronto (Kanada) – In Kanada heißt er nur noch “Burka”-Killer: Abdul Malik R. muss lebenslang ins Gefängnis. Er hatte sich mit einer Burka vermummt und Frauenschuhe angezogen, bevor er seine Frau umbrachte. Erst nach 17 Jahren Haft kann er einen Antrag auf eine Herabsetzung der Strafe stellen.

Wie es heißt, hatte R. seine Frau erdrosselt. Richter John McMahon verhängte die Strafe gegen R., der im Vorfeld des Richterspruches zugegeben hatte, dass er sein Gesicht vermummt hatte. Wie es heißt, soll er seine Frau Shaher Bano S. umgebracht haben, weil sie sich von ihm scheiden lassen wollte. Der 30-jährige R. bekannte sich schuldig, die Tat ereignete sich am 22. Juli 2011.

Wie es heißt, hatte R. nach der Tat den gemeinsamen 2-jährigen Sohn der beiden einfach zurück gelassen – 15 Stunden später wurde die Leiche von S. gefunden.

So beging R. den Mord © Gerichtsfoto

So beging R. den Mord © Gerichtsfoto

Laut der kanadischen Zeitung “Toronto Sun” sagte Richter McMahon: “Der Angeklagte demonstrierte ein besonders herzloses Verhalten, ihm war das Wohlergehen des 2-jährigen Kindes völlig egal. Es ist kaum vorstellbar, was dieses kleines Kind durchgemacht hat. Der einzige Hoffnungsschimmer ist, dass der Junge noch sehr jung ist und wohl nicht mehr als eine Kindheitserinnerung bei ihm zurück bleibt.”

Burka-Killer mit zerkratztem Gesicht

Auch wurden Einzelheiten der Tat bekannt. So soll S. um ihr Leben gekämpft haben, R. soll tiefe Kratzer auf seinem Gesicht gehabt haben. So wurde R. überhaupt auch erst überführt. S. hatte Haut und somit auch die DNA von R. unter ihren Fingernägeln.

S. und R. sollen durch eine arrangierte Hochzeit zu Mann und Frau geworden, lebten aber seit zwei Jahren getrennt. R. soll im März 2011 dann wieder in die Wohnung seiner Frau in Kanada gezogen und wütend geworden sein, weil sie in der Zwischenzeit ein Mobiltelefon und und eine Online-Freundschaft zu einem Mann aus Dubai gehabt haben soll.

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