Joan Jett, Sängerin des Hits "I Love Rock'n'Roll" hat Probleme wegen ihres Auftritts bei der Thanksgiving Parade in New York. Foto: Facebook

Joan Jett, Sängerin des Hits “I Love Rock’n’Roll” hat Probleme wegen ihres Auftritts bei der Thanksgiving Parade in New York. Foto: Facebook

New York (US-Bundesstaat New York) – Eigentlich hätte Altrockerin Joan Jett in diesem Jahr den US-Bundesstaat South Dakota bei der traditionellen Thanksgiving Parade in New York präsentieren sollen. Aber die Bauern des Staates haben ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht – als Vegetarierin könne sie South Dakota nicht präsentieren.

Die Thanksgiving Parade durch die Straßen von New York gehört für viele Amerikaner zu en Traditionen am wichtigsten Feiertag der USA, der jeweils am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Mehr als drei Millionen Menschen versammeln sich in den Straßen der Metropole, rund 50 Millionen Menschen schauen der Parade am Fernseher zu.

Sie werden Joan Jett, die vor rund 30 Jahren einen Hit mit “I Love Rock’n’Roll” hatte und gerade ihr neues Album “Unvarnished” veröffentlicht hat, zwar immer noch sehen können, aber eben nicht auf dem Wagen von South Dakota.

Die Sängerin ist Vegetarierin und Tierrechts-Aktivistin für PETA – zu viel für die Bauern im ländlichen South Dakota. Laut New York Daily News haben vor allem Vieh-Farmer protestiert. Die Fleischindustrie gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in dem Staat.

Also muss Joan Jett den Wagen von South Dakota in der Parade verlassen. Der Wagen soll für den Tourismus in dem Staat werben, in dem Mount Rushmore das wichtigste Urlaubsziel ist. Joan Jett hätte bei der Parade gespielt, aber keine Zeit gehabt, für ihre fleischlose Ernährung zu werben.

Die Verantwortlichen aus South Dakota betonten, dass Joan Jett nicht ihre Idee gewesen sei. Sie hätten lieber einen anderen Künstler gehabt, aber keiner der Wunschgäste konnte oder wollte spielen. Also hat Veranstalter Macy’s die Sängerin engagiert. Sie wird nun umgesetzt. Wer nun auf der Parade zu sehen ist, steht noch nicht fest. Gothamist schlägt Ozzy Osbourne vor.

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