Babys sollten für anfangen, wenn sie mal ein erfolgreicher DJ werden wollen.

Babys sollten für anfangen, wenn sie mal ein erfolgreicher DJ werden wollen. Foto: Depositphotos.com

Brooklyn (US-Bundesstaat New York) – Fußballer sollten im frühen Alter anfangen, wenn sie einmal Profi werden wollen. Musiker ebenso. Aber müssen Babys schon nach wenigen Monaten lernen, wie man als DJ Platten dreht? Davon ist Natalie Elizabeth Weiss aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn überzeugt, die eine DJ Schule anbietet.

Die Unterrichtsstunden sind nicht gerade günstig, wie das Wochenmagazin “Village Voice” weiß. 200 Dollar bezahlen Eltern für acht Unterrichtsstunden – oder eben die Kleinkinder selbst, wenn das Taschengeld reicht. Dafür wissen die kleinen Dinger schon mit drei Jahren, was MIDI, EQ und andere Dinge bedeuten. Und die Lehrerin Natalie Weiss hat bereits schon mit LCD Soundsystem und den Dirty Projectors auf der Bühne gestanden.

Ob die DJ Schule für Babys wirklich etwas bringt, ist allerdings Streitsache. Eine Dozentin von der Uni Toronto sagt zum Beispiel, dass sie nicht glaubt, dass solch ein “Avantgarde Programm” wirklich mehr bringt als ein normales Musikprogrammen. “Es schadet aber auch nicht.”

Die Mutter des kleinen Julian, gerade einmal ein Jahr alt und angehender DJ, ist hingegen begeistert von dem Programm: “Es gibt hunderte Musikklassen für Babys, in denen überall Kinderlieder gesungen werden. Die Kinder sitzen rum und schlagen auf ein kleines Schlagzeug. Dieses Programm ist interaktiver”, so Sharon, seine Mutter. Der kleine Julian könne sich zwar noch nicht ausdrücken, sei er ganz begeistert davon, auf Knöpfe drücken zu können.

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