Rapper 50 Cent betrauerte den Tod von Mazaradi auf Twitter. Foto: Facebook

Rapper 50 Cent betrauerte den Tod von Mazaradi auf Twitter. Foto: Facebook

New York (US-Bundesstaat New York) – Ein Rapper, der einst mit 50 Cent zusammengearbeitet hat, ist in New York ermordet worden. Ein Killer schoss am Freitag Nachmittag gezielt auf Mazardi Fox. Drei weitere Personen wurden dabei verletzt.

Wie NY Daily News schreibt, war der Täter ein unbekannter Mann mit einer schwarzen Skimaske. Er schoss auf einen vollbesetzten SUV im New Yorker Stadtteil Queens.

Mazaradi Fox, der mit echtem Namen Jamal Green hieß, stolperte noch aus dem Auto und starb. Der Täter floh dann in einem schwarzen Hyundai. Nach dem Mann und seinen Fluchtwagen wurde am Freitag Abend noch gesucht.

Zudem wurde laut Daily News ein 22-Jähriger lebensbedrohlich verletzt – er wurde im Nacken und an der Schulter getroffen. Ein zweiter 22-Jähriger erlitt eine Schussverletzung am Arm; eine 22-Jährige wurde leicht verletzt. Laut Thisis50.com soll es sich dabei um eine Tochter des ermordeten Rappers handeln. Möglicherweise soll es noch ein fünftes Opfer geben, schreibt die Daily News.

Mazaradi Fox war erst am 20. Dezember aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er wegen eines versuchten Angriffs einsaß. 1998 saß er schon einmal im Gefängnis wegen Mordversuchs.

In einem Interview im Sommer hatte er angekündigt, sich jetzt auf seine Musikkarriere konzentrieren zu wollen. “Ich bin bereit, jetzt das Geld und das Geschäft abzugreifen”, sagte er. Er wollte gleich nach der Entlassung ein Video drehen.

Beileidsbekundung von 50 Cent vermischt mit Werbebotschaft

50 Cent, der zuletzt keinen Kontakt mehr mit Mazardi Fox gehaben soll, betrauerte seinen ehemaligen Kollegen in einer Twitter-Nachricht.

“Traurig über die Nachricht von Mazardis tragischem Tod. Meine Gedanken und Gebete sind mit seiner Familie und Freunden” schreibt 50 Cent. Der Rapper wurde allerdings bereits für die Nachricht kritisiert, weil er den Hashtag #smsaudio in die Trauernachricht einfügte – Werbung für seine Kopfhörer-Serie.

G-Unit, das Label von 50 Cent, stellte am Freitag klar, dass der ermordete Rapper nie auf dem Label unter Vertrag war. Laut Thisis50.com nahm er aber Lieder mit dem Star auf und war in etlichen Videos zu sein.

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