Die Kampfhunde lebten in erbärmlichen Zuständen. Foto: ASPCA

Die Kampfhunde lebten in erbärmlichen Zuständen. Foto: ASPCA

Auburn (US-Bundesstaat Alabama) – Dass in Lateinamerika Pitbulls immer wieder für Hundekämpfe ausgerichtet werden, ist bekannt. Jetzt hat die Polizei allerdings im Süden der USA beinahe 370 Hunde gerettet, die als Kampfhunde im wahrsten Sinne des Wortes dienen sollten!

Wie AL.com schreibt, hatte die Polizei zahlreiche Anwesen sowohl in Alabama als auch in den Nachbarstaaten Georgia und Mississippi durchsucht. Dabei fanden sie die Kampfhunde in grausamen Zuständen vor. Ein Video der Aktion stellte die Tierschutzorganisation ASPCA online.

Wie ASPCA mitteilt, seien die Hunde angekettet gewesen, seien mit Flöhen übersät gewesen und hätten kein frisches Wasser oder Fressen gehabt. Einige Hunde seien verletzt gewesen oder hätten Narben gehabt, wie sie bei Kampfhunden, die sich ineinander verbeißen üblich seien. Die Tierschutzorganisation verurteilte die grausige Tierhaltung aufs Schärfste.

Insgesamt zwölf Verdächtigte wurden bei der Aktion verhaftet. Ihnen wird die Veranstaltung von Hundekämpfen, der Besitz und Verkauf von Hunden für Kämpfe sowie illegales Glücksspiel vorgeworfen. Wie AL mitteilt wurden bei einem einzigen Hundekampf zwischen 5000 und 200.000 US-Dollar gewettet. Die unterlegenen Kampfhunde sterben bei den Kämpfen. Eine halbe Million US-Dollar wurde bei der Polizei-Aktion sichergestellt. Dies zeige, wie weit verbreitet Hundekämpfe in den USA seien.

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