Rihanna in einem New Yorker Taxi © Rihanna

Rihanna in einem New Yorker Taxi © Rihanna

New York (US-Bundesstaat New York) – Pop-Star Rihanna  (25) verkaufte ihre Alben bereits in millionenfach. Doch wie teuer ist es eigentlich, so einen Hit zu produzieren? Ebenfalls Millionen!

Das US-Portal “NPR.org” hat einmal aufgelistet, dass nur ein einziger Rihanna-Hit ebenfalls mehr als eine Millionen US-Dollar verschlingt, damit er auch in den Charts eine gute Position erreicht.

Ein Blick auf den Rihanna-Song “Man Down” genügt. Erschienen ist er beim Label “Def Jam”. Zu diesem Zweck wurde im März 2010 ein Bandcamp eingerichtet, um in Los Angeles Songs für das Rihanna-Album “Loud” zu schreiben.

Das Writing Camp

In den sogenannten Writing Camps kommen zumeist die besten – je nach Bekanntheitsgrad der Künstler – Songschreiber des gesamten Landes zusammen. Diese arbeiten dann gemeinsam für zwei Wochen und schreiben Pop-Songs.

“Das ist wie ein All-Star-Game”, sagte Ray Daniels, der im Camp war. Daniels managt zwei Brüder, die gemeinsam Songs schreiben. Timothy and Theron Thomas, sie arbeiten under dem Namen Rock City. “Wenn du die besten Leute hast, machst du die beste Platte”, plaudert Daniels weiter. Angeblich hätten die Brüder den Text zu “Man Down” in 12 Minuten geschrieben.

Für so ein typisches Camp buchen die Labels zumeist 10 Studios, das kostet laut Daniels rund 25.000 US-Dollar am Tag.

Wie Daniels weiter weiß, kostete allein das Writing Camp für Rihanna “alles in allem 200.000 US-Dollar”. Denn “es waren wohl 40 Leute dort, die Songs schrieben. Ich war schockiert, als ich sah, wie viel Geld sie allein dafür ausgaben. Dennoch, das gesamte Album stammt aus dem einen Camp.”

Dies bedeutet, dass allein das Writing Camp 18.000 US-Dollar pro Song gekostet hat. Dazu kommen noch die Gebühren für die Songschreiber und die Produzent. Rock City hat für “Man Down” 15.000 US-Dollar bekommen, der Produzent 20.000 US-Dollar.

Das macht 53.000 US-Dollar für den Song nach dem writing camp.

Der Vocal Producer

Der Vocal Producer sorgt dafür, dass die Künstler die Stücke richtig singen. Er gibt Anweisungen und Tips in der Produktionsphase. Makeba Riddick ist so ein Vocal Producer. Sie arbeitete bereits mit Rihanna zusammen (u.a. “Rude Boy” and “Love the Way You Lie”), beaufsichtigte jedoch nicht “Man Down”. Dennoch: Ihre Preise starten bei 10.000 bis 15.000 US-Dollar pro Lied.

Das Mixen und Mastern kostet dann ebenfalls noch einmal 10.000 bis 15.000 US-Dollar pro Song. Also bedeutet dies, dass nach der ersten Phase bereits zirka 78.000 US-Dollar ausgegeben werden mussten.

Eine Million für Promo-Zwecke

Wie heißt, bezahlen die Plattenlabels den Radiosendern dann Geld, damit die Lieder auch im Radio laufen. Ein Insider erklärt, dass pro Song gern mal 40.000 US-Dollar ausgegeben werden. Doch damit nicht genug. Auch das gesamte Rest-Marketing verschlingt viel Geld. Der Künstler muss auf Promo-Termine, Fotoshootings usw. Die Kalkulation von “NPR.org.” ergibt, dass dies wohl 1 Millionen US-Dollar verschlingt.

Tags:

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Current day month ye@r *