Pensacola (US-Bundesstaat Florida) – Weil ein Internet-Trend jetzt Obdachlose im US-Bundesstaat Florida diffamiert, wurde jetzt ein Skandal aufgedeckt. Obdachlose dürfen sich im Bundesstaat nicht mit Decken vor Kälte, Regen – und eben Fotos – schützen.
Doch wie das Online-Portal “ Forwrd Progressives ” und andere Medien berichten, wurde es den Obdachlosen in der Stadt Pensacola bereits im Sommer 2012 verboten, sich vor der Witterung mit Decken zu schützen. Dies würde auch den vielen Menschen Tür und Tor öffnen, die dann von den Obdachlosen die Aufnahmen machen würden.
Wie sinnvoll das Gesetz ist, zeigt sich laut “Forward Progressives” auch daran, dass Menschen, die z.B. in Bushaltestellen warten und sich vor Regen schützen, de facto ebenfalls gegen ein Gesetz verstoßen. Wie es heißt, lautet das Gesetz “Camping”-Verordnung. Wie es heißt, ist es Obdachlosen untersagt, dass sie “sich neben oder in einem Zelt oder Schlafsack befinden bzw. auf Gegenständen wie einem Schlafsack, Karton, Zeitungen oder einer Art vorübergehender Unterkunft liegen bzw. von ihnen bedeckt werden” ( Vice Magazin ).
Selfies with Homeless People “take the logic of the selfie to a morally vacuous extreme”
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— Jonathan Hagood (@jdhagood)
11. Februar 2014
Doch wovor das Gesetz die Bürger Pensacola im Genauen nun schützen soll, das wird nicht so ganz klar. Der Stadtrat erklärt, dass das sogenannte “Camping” die “Ästhetik, die sanitären Anlagen, die Gesundheit und die Sicherheit der Bürger” der Stadt Pensacolas beeinträchtige.
Auf “ change.org ” gibt es jetzt eine Petition, die bereits von mehr als 10.000 Menschen unterschrieben wurde und die sich für die Abschaffung der Verordnung stark macht.