Meredith P. liebte offenbar ihren Beruf als Lehrerin. Nun muss sie sich wegen zweifacher Vergewaltigung von Kindern verantworten. Foto: Blogger
In der Vorwoche musste Meredith P. laut der Tageszeitung “ News Tribune ” zum ersten Mal vor Gericht erscheinen – und wurde dort von Schülern unterstützt, bei der die junge Frau offenbar sehr beliebt war.
Die 24-jährige Lehrerin, laut ihres Anwalts “verängstigt, sehr jung und verwirrt”, bekannte sich nicht schuldig und darf ihren Prozess Zuhause bei der Mutter abwarten. Dieser soll Ende April beginnen.
Viel geschehen war bei der jungen Lehrerin, die seit zwei Jahren in Tacoma unterrichtete, offenbar nicht – trotzdem gilt das Vorgehen als mögliche Vergewaltigung. Sie habe im Januar eine SMS von einem ehemaligen Schüler bekommen, der ihr schrieb, dass es ihn “anturne”, wenn er an die Lehrerin denke. Sie schrieb ihm in betrunkenem Zustand zurück, dass sie ihn ebenfalls “heiß” finde.
Die beiden hatten aber offenbar nie sexuellen Kontakt. Die SMS-”Affäre” kam heraus, weil die Freundin des Jungen Verdacht schöpfte. Die Lehrerin entschuldigte sich am Montag voriger Woche schriftlich bei der Freundin – zwei Tage später wurde sie vom Schuldienst suspendiert, am Donnerstag wurde sie verhaftet.
In der selben Alkoholnacht tauschte sie “unangemessene Nachrichten” mit zwei weiteren Jungen aus. Mit beiden traf sie sich später. Mit einem tauschte sie Küsse aus, mit dem anderen hatte sie Oralsex. Ihm schickte sie zudem Nacktbilder. Dies gab sie auch der Polizei gegenüber zu.
Die High School überlegt nun, wie sie die drei Jungen nach dieser Vergewaltigung psychologisch unterstützen kann.
Meredith P. schrieb auch einen Blog namens “Math. Mermaids. Meow”, in dem sie offenbar auch Schüler erwähnte.