
Die ehemalige Miss Germany Natalie Ackermann. Foto: Twitter
Natalie Ackermann, die einen deutschen Vater und eine kolumbianische Mutter hat, ist in Meerbusch in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Später zog die Familie nach Kolumbien, wo sie heute noch eine Wohltätigkeitsorganisation betreibt. In Kolumbien war sie in der Sopa “Betty, la fea” zu sehen, aus der in Deutschland später “Verliebt in Berlin” wurde.
2006 gewann Ackermann dann den Titel “Miss Germany”, den sie laut der Webseite “The Local” als “Fluch und Segen” bezeichnet. Der Titel habe ihr Türen geöffnet, zugleich seien aber viele überzeugt, dass eine Miss Germany nur gut aussehen könne, ohne klug sein zu können. Dabei wollte die heute 33-Jährige in Deutschland Ärztin werden und hat Medizin studiert.
In Kolumbien brachte der Schönheitskönigin ihr Miss Germany Titel auch Probleme: In Kolumbien wurde Natalie Ackermann zwischenzeitlich mit Drogenkönig “Jabon” in Verbindung gebracht – ein Gerücht, gegen das sie vehement vorgegangen ist.

Natalie Ackermann auf Twitter
In Mexiko ist sie wesentlich erfolgreicher – dort ist sie eine der Gastgeberinnen der Show “Al Extremo”, in der eine Mischung aus Action-Szenen, Comedy und Videos mit Weltrekord-Versuchen zu sehen ist. Dazu musste sie zunächst ihren kolumbianischen Akzent verlieren.
Trotzdem hofft Miss Germany 2006 auch noch darauf, den Durchbruch in Hollywood zu schaffen. In einem Interview mit “The Local” sagt sie, dass sie Anfang 2014 mit
Antonio Banderas
drehen würde. Dessen einziger Film für 2014 ist bislang “33 Days”, darin verkörpert er Pablo Picasso.
Und hier der Trailer:
“The Tenant” , von Jose Cassella auf Vimeo .