
Ein Obdachloser fand 42.000 Dollar und einen Reisepass in einem Rucksack. Foto: Boston Polizei
Glen James, so der Name des Obdachlosen, lebt in einem “homeless shelter”, also einer Notunterkunft für Obdachlose. Insofern hätte das viele Geld ihm wohl gerade vor dem Winter einige Sorgen abgenommen. Doch als er den schwarzen Rucksack mit 42.000 Dollar und einem Reisepass fand, zögerte er nicht und winkte sofort eine Polizeistreife herbei.
Angesichts des Reisepasses hatte die Polizei keine Probleme, den rechtmäßigen Besitzer des Geldes zu finden. Der Besitzer, ein Chinese, rief selbst bei der Polizei an und berichtete von dem Verlust. Der Obdachlose bekommt nun eine spezielle Auszeichnung des Polizeipräsidenten von Boston für seinen “besonderen Charakter und seine Ehrlichkeit”.
Ob der Obdachlose einen anständigen Finderlohn für seine gute Tat bekommt, wurde allerdings nicht bekannt.
Obwohl Boston als die zweitteuerste Stadt der USA nach New York gilt, gibt es auch hier viele Obdachlose. Viele von ihnen leben am Boston Common und am Bahnhof der T-Line in Harvard (Cambridge).
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