Die Katzen August und Arthur wurden aus der New Yorker U-Bahn gerettet.
Hintergrund: Am vergangenen Mittwoch wurden zwei niedliche Kätzchen im Schienenbereich in einer U-Bahn-Station im Stadtteil Brooklyn entdeckt. Tierfreunde fürchteten, dass die süßen Katzen die dritte Schiene, die den Starkstrom für die U-Bahn führen, berühren könnten. Das hätte den sofortigen Tod der beiden Tiere bedeutet!
Stattdessen entschied sich die MTA, den Verkehr auf zwei Linien für mehrere Stunden auszusetzen und den Strom abzuschalten. Einfach war es allerdings nicht, die beiden Kätzchen dingfest zu machen – sie liefen immer wieder von ihren Rettern davon. Und als die New Yorker Medien schon darüber berichteten, dass die Kätzchen in Sicherheit seien, waren sie schon wieder davongelaufen. Am Ende aber konnten sie eingefangen werden. Sie befinden sich jetzt in einem Tierheim in New York, die Katzen sollen für eine Adoption vorbereitet werden .
Damit wäre die Geschichte theoretisch beendet – Tierfreunde waren über die Rettung der Katzen erleichtert, U-Bahn-Passagiere genervt angesichts der Unterbrechung der U-Bahn. Aber dann machte Joe Lhota einen leichtfertigen Kommentar. Er hätte die U-Bahn weiterfahren lassen, sagte er der New York Post . Die Zeitung titelte mit großen Buchstaben: “Die, Kitties, Die” (Sterbt, Katzen, sterbt!) – das kam natürlich nicht gut an bei den New Yorkern, zumal die Zeitung den Artikel mit niedlichen Bildern der beiden Katzen, die nun August und Arthur heißen, bebilderte.
Alle anderen Politiker beeilten sich mitzuteilen, dass sie natürlich die Katzen gerettet hätten – auch der andere Kandidat der Republikaner.
Ob Joe Lhota seine Politiker-Karriere bereits beendet hat, wird sich am 10. September herausstellen. Dann entscheiden die New Yorker, wer bei der Bürgermeister-Wahl antritt.