Ein Straßenzug in Carmel Valley (San Diego). Weil eine Frau ihr Traumhaus nicht bekam, versuchte sie, eine Vergewaltigung anzustiften. Foto: Google

Ein Straßenzug in Carmel Valley (San Diego). Weil eine Frau ihr Traumhaus nicht bekam, versuchte sie, eine Vergewaltigung anzustiften. Foto: Google

San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) – Weil eine Frau aus San Diego im Süden von Kalifornien ihr Traumhaus nicht bekam, schmiedete sie einen schrecklichen Racheplan. Sie versuchte, eine Vergewaltigung der neuen Bewohnerin zu provozieren!

Das wirft ihr die Staatsanwaltschaft vor, wie der Fernsehsender “NBC San Diego” am Freitag berichtete.

Es ging eigentlich nur um ein Haus in der Nachbarschaft Carmel Valley. Ein Paar bekam den Zuschlag für ein Haus, das auch Kathy R. kaufen wollte. Die wollte sich nicht so einfach geschlagen nehmen – und schmiedete Pläne, den neuen Bewohnern das Leben zur Hölle zu machen.

So soll sie eine Online-Anzeige geschaltet haben. R. gab sich als die neue Bewohnerin des Hauses aus und bat darum, dass Männer sie besuchen sollten, während der Gatte bei der Arbeit sei. “Ich bin fast den ganzen Tag zuhause, gelangweilt und aufgegeilt”, schrieb sie laut der sehr eindeutigen Anklage einem Mann, der sich bei ihr meldete. “Ich liebe Überraschungen – wenn ein Mann einfach an der Tür auftaucht und sich Zugang zum Haus und bei mir verschafft, während ich Nein sage.”

Zudem soll Kathy R. detailliert geschrieben haben, welche Sexualpraktiken sie liebt. Der Mann tauchte später tatsächlich vor dem Haus auf, doch es war niemand zuhause, so dass die Vergewaltigung nicht stattfand. Bei einem zweiten Besuch öffnete der Gatte des ahnungslosen Opfers die Tür.

R. soll zudem unter anderem eine Anzeige für eine Silvesterparty, die angeblich in dem Haus stattfinden solle, sowie für kostenloses Feuerwerk, das vor dem Nationalfeiertag am 4. Juli verschenkt werden solle, geschaltet haben. Andere “Streiche” drehten sich um Karten zum Valentinstag, die der Ehemann an Frauen in der Nachbarschaft “verschickte”, sowie Besuche religiöser Gruppen.

Genau darum ging es laut der Täterin auch: Sie habe Streiche gespielt, die sie mittlerweile zutiefst bedauere. Sie habe niemanden verletzen wollen.

Doch die Aufforderung zur Vergewaltigung der Bewohnerin gehe nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zu weit. Dafür muss sie sich nun vor Gericht verantworten müssen.

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