Ein zusammenklappbares Bett tötete einen Mann auf Staten Island. Nun verklagt die Familie das Möbelgeschäft.

Ein zusammenklappbares Bett tötete einen Mann auf Staten Island. Nun verklagt die Familie das Möbelgeschäft.

New York (US-Bundesstaat New York) – Musste ein Mann sterben, weil ein Klappbett defekt war? Das behauptet die Familie, die nun das Möbelgeschäft verklagt, dass Joseph A. das Bett verkauft hatte. A. war beim Zusammenbau ums Leben gekommen.

Das Möbelstück wird in den USA “Murphy-Bett” genannt – dabei handelt es sich um ein Platz sparendes Klappbett. Laut dem Newsportal “Gothamist” installierte Joseph A. das Stück an Silvester 2012. Das Möbelgeschäft habe ihm dabei keinerlei Anleitungen mitgegeben, wie er es zusammenbauen müsse.

Laut der Webseite begann der Mann mit der Installation, als das Bett plötzlich hochklappte. Das 32-jährige Opfer war sofort tot – er starb von dem tödlichen Schlag, der seinen Schädel zerschmetterte. “Es war unmittelbar. Es war wie ein Pistolenschuss”, so der Anwalt der Familie, die nun klagt.

Gekauft worden war es allerdings bereits im Jahr 2011, und niemand weiß, warum das Opfer so lange mit der Installation wartete.

Darüber rätselt auch “Murphy Bed Express” in New York – das verklagte Möbelgeschäft. “Ich weiß nicht, wie das Bett zu ihm kam”, sagte ein Manager des Unternehmens – für gewöhnlich liefere der Laden nämlich und baue das Möbelstück auch auf. Das Geschäft habe nicht einmal Aufzeichnungen, dass das Opfer das Bett dort gekauft habe.

Die Familie verlangt nun Schadenersatz in unbestimmter Höhe.

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