Schwere Explosion in Manhattan Symbolfoto: Giovanni Gagliardi / Depositphotos

Schwere Explosion in Manhattan Foto: Giovanni Gagliardi / Depositphotos

New York (US-Bundesstaat New York) – Haben die USA ein Problem mit zu alten Gasleitungen? Oder wurde bei Arbeiten an einer Gasleitung in einem Haus in der New Yorker Nachbarschaft East Harlem gepfuscht? Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen gab es Gasexplosionen an der Ostküste. Diesmal starben nach letzten Angaben sieben Menschen in den zwei Gebäuden, die dabei eingestürzt waren.

Die Zahl der Toten könnten sich allerdings noch weiter erhöhen – laut dem lokalen Ableger des Fernsehsenders CBS sucht die Feuerwehr auch weiterhin nach derzeit neun Vermissten in den Gebäuden an der Upper East Side von New York. Drei Tote waren bereits am Mittwoch entdeckt worden, weitere vier in den frühen Morgenstunden am Donnerstag.

Die Explosion hatte sich am Donnerstag um 9.30 Uhr ereignet. Nach Angaben der “New York Times” hatten Nachbarn bereits am Mittwoch Gas gerochen. Kurz vor der Explosion riefen Anwohner den örtlichen Gasversorger wegen des strengen Geruchs an. Als die Mitarbeiter eintrafen, hatte sich das Unglück bereits ereignet.

“Die New York Times” schreibt, dass auch eine gebrochene Wasserleitung für ein Leck in der Gasleitung gesorgt haben könnte. Dies würde aber den Angaben widersprechen, dass es in der Nachbarschaft ständig nach Gas rieche.

Ein Mann hatte allerdings riesiges Glück: Colin Patterson, ein Mitarbeiter in einem Klavierladen im Erdgeschoss eines der beiden Gebäude überlebte das Unglück – offenbar wegen der umstürzenden Pianos.

Die Bilder der Explosion auf Twitter

 

 

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