Hier wirbt American Apparel für eine Jeans. Foto: American Apparel

Hier wirbt American Apparel für eine Jeans. Foto: American Apparel

Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) – Das amerikanische Bekleidungsunternehmen American Apparel sorgt in den USA mit einer neuen Anzeige für Aufsehen. Zu sehen sind lediglich ein halb nacktes Model sowie die Worte “Made in Bangladesh”. American Apparel will mit dem zu erwartenden Skandal darauf aufmerksam machen, dass die Firma ihre Bekleidung in den USA herstellt.

In den USA ist zuletzt darüber diskutiert worden, wo Kleidungsstücke hergestellt werden. Firmen wie Walmart oder Sears wollen laut New York Times keine Kompensation für Angehörige der Opfer des Unglücks in Bangladesch bezahlen, bei dem im vorigen April 1200 Menschen in einer Fabrik umgekommen waren – anders als etwa C & A.

Darauf spielt die neue Anzeige von American Apparel an. Denn die Jeans, für die hier geworben wird (auch wenn man es kaum merkt), wird in den USA hergestellt. Model Maks aber, das seit 2010 bei dem Unternehmen angestellt ist, stammt aus Bangladesch.

Für Aufsehen dürfte zum einen sorgen, dass in dem Pressetext laut “The Daily Beast” davon die Rede ist, dass die halb nackte Schönheit Tochter konservativer, muslimischer Eltern sei, die als Kind noch in Bangladesch in die Moschee ging. Heute habe sie sich vom Islam distanziert.

Zum anderen aber kritisiert “The Daily Beast”, dass es “geschmacklos” sei, auf die Tragödie von Bangladesch mit solch einer Anzeige anzuspielen.

Zuletzt hatte American Apparel mit einem 62-jährigen Model sowie mit Schaufensterpuppen mit Haaren im Intimbereich geworben.

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