Bereits 17 Kandidaten stehen auf der Hinrichtungsliste des US-Bundesstaates Delaware © Depositphotos

Bereits 17 Kandidaten stehen auf der Hinrichtungsliste des US-Bundesstaates Delaware © Depositphotos

Dover (US-Bundesstaat Delaware) – 17 Menschen stehen im US-Bundesstaat Delaware bereits auf der Liste der Todeskandidaten. Der Grund: Die Gift-Reserven sind ausgeschöpft.

Nicht nur Delaware gehen die Gifte aus

Wie in anderen US-Bundesstaaten, ist es für die Offiziellen Delawares sehr schwierig, Nachschub für die Hinrichtungen zu bekommen, weil die Hersteller-Firmen ihre Konzessionen haben auslaufen lassen und gleichzeitig  aus ethischen Gründen verboten haben, ihre Mittel für Hinrichtungen zu verwenden.

Das ist auch der Grund, warum jetzt die Verträge mit zwei von drei Lieferanten ausgelaufen waren. Kurioserweise versucht der Bundesstaat laut der US-Lokalzeitung “The Prince George Citizen” noch nicht einmal, für Nachschub zu sorgen.

“Die Gifte können sehr teuer sein und diese Gifte können auch ablaufen”, sagte Correction Department Commissioner Robert Coupe.

Noch ist nicht eindeutig geklärt, wie sich der Bundesstaat aus dieser Misere befreien will. Eine Möglichkeit wäre, die Todesurteile in lebenslängliche Freiheitsstrafen umzuwandeln. Denkbar wäre aber auch, dass alsbald Ersatzmittel gefunden werden. Die ersten Bundesstaaten testen bereits neue Mittel, doch die Folgen sind verheerend. Ein Häftling soll minutenlang vor Schmerzen geschrieen haben bevor er tot war.

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