Das ist Andrew S.: Die Drogen, die er gemischt hatte, töteten zwei Jugendliche © Grand Forke County Jails

Das ist Andrew S.: Die Drogen, die er gemischt hatte, töteten zwei Jugendliche © Grand Forke County Jails

Fargo (US-Bundesstaat North Dakota) – Ein Mann hatte sich als Hobby-Chemiker versucht und Drogen gemischt. Zwei Jugendliche probierten 2012 von den gefährlichen Substanzen und starben.

Seine Tat hat er bereits gestanden und seine Strafe steht auch schon fest. Andrew S. muss für 17 1/2 Jahre ins Gefängnis. Wie die US-Zeitung “San Francisco Cronicle” berichtet, ist S. bereits die 12. Person, die im Zusammenhang mit den toten Jugendlichen verurteilt wurde. Angefangen hatte alles mit den Verhaftungen derjenigen, die die einzelnen Substanzen über einen Online-Handel verkauften. Die Spur führte schließlich zu S., der aus den Chemikalien Drogen mixte.

Der Täter muss büßen

Behörden sagten, dass der 22-jährige S. die Drogen nicht etwa an die beiden Jugendlichen Elijah S. (17) und Christian B. (18) verkaufte. Die Jugendlichen stahlen die von S. hergestellten Drogen und nahmen sie ein. Beide starben innerhalb von zwei Wochen im Juni 2012.

Die Eltern eines der Opfer gaben ein offizielles Statement ab. Debbie B. hatte ihren Sohn verloren und war die erste, die vor Gericht aussagte. Ihr wurde gestattet, ein Video zu zeigen. “Ich zeige das Video, weil die meisten Menschen in diesem Gerichtssaal meinen Sohn nicht gekannt haben”. Sie soll sich während ihrer Ansprache laut dem “San Francisco Cronicle” in Richtung der Eltern von S. gewandt haben.

Ihr Sohn soll eines der härtesten Kinder im Football-Team gewesen sein, doch den selbstgemischten Drogen hielt er nicht stand. “Synthetische Drogen sind nichts anderes als Gift”, sagte sie schließlich.

Ihr Ehemann Keith erklärte, dass er nichts von der Materie gewusst habe – bis sein Sohn gestorben sei. Er beschrieb S. als herzlosen und kalten Menschen dar, für den lediglich Geld in dieser Welt zähle.

“Dieser Typ ist ein Drogendealer. Das hat er gemacht, um damit Geld zu verdienen. Das ist seine Hinterlassenschaft, die er für seine Familie übrig lässt.”

S. entschuldigte sich bei der Familie von B. und schließlich bei seiner eigenen Familie. Sie habe den Kummer nicht verdient, er über sie gebracht habe.

“Ich wünschte, ich könnte etwas sagen, dass etwas für die Menschen hier besser macht”, sagte S. abschließend.

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