Im Nordwesten von Miami-Dade kommt es regelmäßig zu Schießereien. Ein Zweijähriger hat nun überlebt - trotz einer Kugel im Kopf. Foto: Google Maps

Im Nordwesten von Miami-Dade kommt es regelmäßig zu Schießereien. Ein Zweijähriger hat nun überlebt – trotz einer Kugel im Kopf. Foto: Google Maps

Miami (US-Bundesstaat Florida) – Beinahe hätte Shabba Davis seinen zweiten Geburtstag am gestrigen Montag nicht mehr erlebt. Das Kleinkind wurde am Montag in Miami-Dade von einer Kugel getroffen, die in seinen Schädel eindrang. Doch der Junge überlebt.

Die Polizei weiß laut dem US-Fernsehsender NBC noch nicht, warum am Sonntag um 4.30 Uhr in der Frühe überhaupt geschossen wurde. Der Großvater war mit dem fast Zweijährigen nach draußen gegangen, als dieser nicht schlafen konnte.

Der Vater des Kindes saß in seinem Auto.

Plötzlich sei ein weißes oder silbernes Auto vor dem Haus aufgetaucht, und jemand schoss aus dem Wagen heraus. Wie Trude Hanna, die Großmutter des Kindes, sagte, sei die Kugel in den Kopf des kleinen Jungen eingedrungen, habe aber nicht das Gehirn verletzt.

Die Ärzte gehen davon aus, dass Shabba mit Ausnahme einer Narbe keine bleibenden Verletzungen von der Kugel in seinem Kopf davon tragen werde.

Die Großmutter war entsetzt: “Jemand, der das Feuer eröffnen kann, während ein Baby in der Nähe ist, hat kein Herz. Ich möchte, dass dieser vor Gericht gestellt wird”, sagte sie.

Der Vater des Kindes trug eine Streifwunde davon. Er wurde noch vor Ort behandelt.

Im Norden des Miami-Dade County kommt es immer wieder zu Schießereien. Zuletzt wurde Anfang Februar zwei Männer bei einem “Drive-By Shooting” in der Region erschossen.

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