Eine seiner Pistolen war dummerweise geladen. Foto: J.R. Bale / Depositphotos.com

Eine seiner Pistolen war dummerweise geladen. Foto: J.R. Bale / Depositphotos.com

Independence Township (US-Bundesstaat Michigan) – Ein 36-jähriger Mann aus dem Landkreis Oakland in Michigan hat sich am Sonntag selbst erschossen – als er seiner Freundin beweisen wollte, wie sicher Pistolen sind. Dummerweise war ihm nicht aufgefallen, dass eine der Waffen geladen war.

Der Tod wird bei den Behörden allerdings als Selbstmord und nicht als Unfall geführt, wie das Lokalblatt “The Oakland Press” schreibt.

Die Situation war auch für die örtlichen Polizisten in Independence Township nordwestlich von Detroit bizarr. Die Situation sei “relativ einzigartig”, sagte Undersheriff Michael McCabe. “Ich habe noch nie von jemanden gehört, der die Sicherheit einer Waffe testet, indem er sich die Pistole an den Kopf hält und abdrückt.”

Genau das tat der Mann, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde. Er wollte seiner Freundin zeigen, dass es mit seinen drei Pistolen keine Probleme gebe, solange diese nicht geladen seien. Also hielt er sich nach und nach jede einzelne Waffe an die Schläfe und drückte ab.

Zweimal ging das gut, beim dritten Mal löste sich ein Schuss. Die Freundin habe noch wiederbelebende Maßnahmen versucht, doch die eintreffenden Rettungskräfte erklärten ihn für tot.

Offenbar hatte der Mann den ganzen Tag über getrunken.

Drei Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren waren im Haus anwesend, waren aber keine Zeugen des tragischen Unfalls mit den Pistolen.

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