In den USA haben sich Knockout-Attacken zum Trend entwickelt. Foto: Stork

In den USA haben sich Knockout-Attacken zum Trend entwickelt. Foto: Stork

Brooklyn (US-Bundesstaat New York) – Ein 35-jähriger Mann ist angeklagt, sieben Frauen brutal geschlagen zu haben. Doch das sei alles in Selbstverteidigung geschehen, behauptet Barry B. laut Gerichtsunterlagen. Er musste sich am Mittwoch erstmals vor einem Gericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn verteidigen.

Wie die New York Post schreibt, soll der Mann im November und Dezember insgesamt sieben Frauen bei verschiedenen Knockout-Attacken geschlagen haben.

“Ich habe eine Dame am Kopf aus Selbstverteidigung geschlagen”, schrieb er demnach in einer Aussage für die Polizei. Am 27. Dezember habe er aus Notwehr gehandelt, als er eine andere Frau mit einem Telefon schlug. Der Grund: Sie habe ihn schräg angeschaut.

Und bei einer anderen Gelegenheit habe er seinen Kaffee schützen müssen – eine Frau sei beinahe mit ihm zusammengestoßen. Doch das sei nur ein “liebevoller Klaps” gewesen, verteidigt sich Barry B. Die Polizei sieht das anders: Die 33-jährige Frau stürzte und fiel auf ihre siebenjährige Tochter. Die Frau habe etliche Verletzungen erlitten.

Der schlimmste Fall: Bei einer der Knockout-Attacken schlug er an Heiligabend eine 78-Jährige und später eine weitere Frau. Auch da habe er aus Selbstverteidigung gehandelt – er habe sich nicht wohlgefühlt.

Barry B. plädierte auf “nicht schuldig” und ist zunächst auf freiem Fuß.

Knockout-Attacken haben sich in den USA mehr und mehr zum Trend entwickelt. Es gab in den USA zuletzt sogar zwei Todesfälle in Jersey City bei New York sowie in Syracuse im Norden des Bundesstaats New York.

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