Pittsburgh hat ein Heroin-Problem: 17 Tote in einer Woche © Michael Röder

Pittsburgh hat ein Heroin-Problem: 17 Tote in einer Woche © Michael Röder

Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) – Offizielle Stellen in Pittsburgh warnen. Gerade geht eine besonders gefährliche Form der Droge Heroin in der Stadt um. Schon 17 Menschen sind gestorben!

Wie es heißt, wurden drei Konsumenten am Sonntagmorgen für tot erklärt, die Todesursache eindeutig. Sie hatten eine Überdosis Heroin intus. Die US-amerikanische Zeitung “Pittsburgh Post-Gazette” ist sich sicher, dass sich die Beamten an das Jahr 1988 zurück erinnern. Damals starben 18 Bürger Pittsburghs, ebenfalls durch Heroin. Der Stoff, der seinerzeit für die vielen Toten sorgte, hieß “China White”.

Die ermittelnden Beamten haben jedoch schon eine heiße Spur. Diejenigen, die am gefährlichen Heroin starben, hatten die Drogen in kleinen Beuteln deponiert, auf denen “Theraflu” stand. Untersuchungen der Drogenrückstände haben ergeben, dass die Drogen, die sich in den Päckchen befunden haben, 100 Mal stärker waren als die herkömmlichen Substanzen.

Normal ist laut offiziellen Zahlen durchschnittlich ein Drogentoter am Tag im Raum Pittsburgh – wenn nicht sogar weniger. “Wir haben im Jahr rund 250 Menschen, die an Überdosen sterben”, sagte Dr. Karl Williams, der den Fall untersucht.

Wie es jetzt weitergeht, ist bislang offen. “Ich weiß nicht, was wir in den Körpern dieser Menschen finden, aber wir haben es ganz offensichtlich mit einer größeren öffentlichen Gesundheitskrise zu tun”, ist sich Dr. Williams sicher.

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