Die Polizei hat den Mann, der seine Frau und seine Kinder ermordet haben soll, mittlerweile nach New York gebracht. Foto: Depositphotos

Die Polizei hat den Mann, der seine Frau und seine Kinder ermordet haben soll, mittlerweile nach New York gebracht. Foto: Depositphotos

New York (US-Bundesstaat New York) – Ein Mann aus dem New Yorker Stadtteil Queens hat angeblich seine beiden kleinen Kinder umgebracht, weil er keine Kindersitze hatte, um sie auf der Flucht mitzunehmen. Zuvor soll er seine Frau aus Eifersucht ermordet haben. Der Mann musste am Freitag erstmals nach seiner Festnahme vor Gericht erscheinen.

Am Sonntag Abend hatten Angehörige die Leichen der Ehefrau von Miguel M. sowie der beiden Kinder Daniela (2) und Yoselin (1) entdeckt. Laut Wall Street Journal war die 21-jährige Deisy G. mit sieben Stichwunden im Schlafzimmer gefunden worden, neben ihr lagen zwei blutige Messer. Die beiden Kleinkinder lagen im Nachbarzimmer – ebenfalls mit mehreren Stichwunden.

Der Verdacht fiel schnell auf Miguel M., zumal es bei der Familie schon häufiger häusliche Gewalt gegeben haben soll. Der Mann war nach der Tat verschwunden.

Doch er wurde bereits Montag Nacht in Texas festgenommen worden.

Wie die New York Post berichtet, hatte der Mann in einer Fernsehsendung gesehen, dass er während der Flucht besser nicht seine Kreditkarten benutzen sollte, weil er ansonsten verfolgt werden könnte. Das hatte er laut der Staatsanwaltschaft in der Sendung “I Almost Got Away With It” (Ich wäre beinahe davon gekommen) gelernt.

Was er nicht lernte: Er sollte besser auch kein Mobiltelefon verwenden, wenn er nicht geschnappt werden möchte.

Hat Mann seine Ehefrau aus Eifersucht ermordet?

Auf seiner Flucht in Richtung Mexiko rief er nämlich mehrfach bei seinen Verwandten an. Dadurch konnte ihn die Polizei verfolgen. Drei Stunden vor der Grenze wurde er festgenommen. Anschließend wurde er nach New York überstellt.

Gegenüber den Ermittlern machte der Tatverdächtige widersprüchliche Angaben. Er gestand, seine Frau ermordet zu haben. Zunächst sagte er, dass er dies getan habe, weil er nach Hause kam und die kleinen Kinder ermordet vorgefunden haben will. Später aber gab Miguel M. an, seine 21-jährige Gattin aus Eifersucht getötet zu haben – er habe auf Facebook Fotos von ihr mit einem anderen entdeckt.

Die Kleinkinder habe er anschließend getötet. Laut Wall Street Journal habe er die Kleinen nach eigenen Angaben auf der Flucht mitnehmen wollen.

Doch er fand keine Kindersitze. Deshalb mussten sie sterben.

Wird er verurteilt, bekommt der vermeintliche Dreifachmörder lebenslänglich ohne Chance auf Bewährung.

Tags: Dreifachmord Eifersucht Queens

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