Das ist Verbrecher James Bulger

Das ist Killer James “Whitey” Bulger

Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) – James “Whitey” Bulger war ein berüchtigter Verbrecher im Großraum Boston. Als Beamten nach seiner Festnahme seine Wohnung durchsuchten, trauten sie ihren Augen nicht.

In der Wohnung des berüchtigten Verbrechers fanden die Beamten mehr als 600.000 Euro in bar und eine Vielzahl an Waffen, die Bulger in Löchern in der Wand versteckt hatte.

Außerdem stellte die Polizei Bücher, Hüte, T-Shirts und andere Haushaltsgegenstände sicher. Der Verbrecher lebte in dem Appartement zusammen mit seiner Freundin.

Jetzt versucht die Polizei die Habseligkeiten Bulgers zu versteigern. Das Geld soll den Angehörigen der Opfer Bulgers zu Gute kommen. Geplant ist, dass Bulgers Wertsachen an den oder die Meistbietende versteigert werden.

Ein Richter muss jetzt entscheiden, welche Wertsachen Bulgers genau zur Versteigerung freigegeben werden dürfen. “Wir wollen auf jeden Fall, dass ein Teil des Erlöses an die Angehörigen gehen, denen Bulger geschadet hat, aber wir wollen nicht, dass Bulger glorifiziert wird”, sagte US-Richterin Mary Murrane.

Bulger wurde im August 2013 verurteilt, an insgesamt 11 Morden beteiligt gewesen zu sein. Sie sollen aus der Zeit stammen, in der Bulger Anführer der Winter Hill Gang war. Dafür wurde Bulger zu zwei Mal lebenslänglich plus fünf Jahren zusätzlich verurteilt.

Das befand sich in der Wohnung des legendären Verbrechers

Es gibt einige Sachen in Bulgers Ex-Bleibe, die wohl zusammengenommen mehr als 60.000 Euro wert sein dürften. Unter anderem ein besonders wertvoller Ring, bestehend aus Diamanten und Gold, der allein auf mehr als 40.000 Euro geschätzt wird.

Dazu befindet sich noch eine Nachbildung des 1986er Stanley Cup Ringes im Fundus sowie ein großer Flachbildschirm. Doch die meisten Gegenstände, die Bulger und seine seine Freundin Catherine Greig in der Wohnung hatten, sind normale Dinge. Die Polizei hofft dennoch, dass zumindest Sammler auf diese bieten werden.

Wie das US-Nachrichtenportal www.boston.com” berichtet, sehen die Angehörigen der Opfer den anstehenden Auktionen mit gemischten Gefühlen gegenüber.

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