Sind Nike Jordan Schuhe gefährliche Waffen, die einen Warnhinweis brauchen? Foto: Nike

Sind Nike Jordan Schuhe gefährliche Waffen, die einen Warnhinweis brauchen? Foto: Nike

Portland (US-Bundesstaat Oregon) – Ein Zuhälter aus Portland im Westküstenstaat Oregon fordert von Nike eine Entschädigung von 100 Millionen Dollar. Der Grund: Der Schuhhersteller hätte ihn warnen sollen, dass er seine Air Jordans als Waffe missbrauchen könne.

Der 26-jährige Zuhälter wurde laut The Oregonian im vergangenen Juli zu einer Strafe von insgesamt 100 Jahren verurteilt, weil er einen Freier sowie die 18-jährige, die er zur Prostitution gezwungen hatte, brutal misshandelt hatte.

Das Mädchen war gezwungen worden, in Motels rund um das Messezentrum von Portland zu arbeiten. Er schlug sie so brutal zusammen, dass sie aus ihren Ohren blutete.

Den Freier trat er so heftig ins Gesicht, dass sein Gesicht komplett zerschunden war. Dieser brauchte anschließend eine Schönheitsoperation, um seine Nase wiederherzustellen. Der Mann wollte verschwinden, ohne für den Sex mit der Prostituierten zu bezahlen. Bei der Tat trug der Zuhälter Schuhe der Marke Nike Air Jordan.

Wegen dieser Tat fordert Sirgiorgio C. nun 100 Millionen Dollar von Nike, wie Oregon Live jetzt berichtet.

Der Grund: Nike hatte keinen Warnsticker auf den Schuhen platziert, die davor warnen, dass die Jordans als Waffe missbraucht werden könnten.

“In der Gewährleistung eines Produkts gibt es einen bestimmten Sorgfalts-Standard, der bei einem potenziell gefährlichen Produkt eingehalten muss”, schrieb Sirgiorgio C. (bekannt ist der Fall, in dem eine Frau McDonald’s wegen zu heißem Kaffee verklagt hat)

Weil Nike dies nicht getan habe, habe dies zu persönlichen Verletzungen und mentalen Leiden geführt – wohl gemerkt, bei dem Zuhälter, nicht bei dem Freier, den er mit den Schuhen schwer verletzt hat. Er habe sich zu Tode hungern und mehrfach umbringen wollen.

Er fordert das Gericht nun auf, Nike zu Warnstickern zu zwingen.

Der Mann war schon während seines Prozesses wegen seines seltsamen Verhaltens aufgefallen. Er beleidigte Richter, Staatsanwälte und Juroren und trug einen Spuckschutz, damit er niemanden anspucken konnte.

Theoretisch hätte er 300 Jahre Haft bekommen können, aber der Richter fasste die Strafen zu 100 Jahren zusammen. Er könnte nach 36 Jahren entlassen werden – bei guter Führung.

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