Hinrichtungskandidat Robert Patten stirbt eines natürlichen Todes

Hinrichtungskandidat Robert Patten stirbt eines natürlichen Todes

Starke (US-Bundesstaat Florida) – Ein Mann, der in seiner Zelle seit 1981 auf die für ihn verhängte Todesstrafe wartete, weil er einen Polizisten umgebracht hatte, ist jetzt eines natürlichen Todes gestorben.

Wie es von der zuständigen Stelle hieß, sei der 56-jährige Robert Patten an einer unentdeckten Krankheit gestorben. Patten sollte eigentlich hingerichtet werden, nachdem er vor mehr als 20 Jahren den Polizisten Nathaniel Broom erschossen hatte. Broom war 1981 gerade einmal 24 Jahre alt und ganz frisch im Dienst.

Die Ermittlungen hatten ergeben, dass Broom das Autos Pattens stoppte, weil dieser auf der falschen Seite der Fahrbahn unterwegs war. Zeugen sagten aus, dass Patten Broom sodann erschoss und mit einem anderen Auto floh.

Pattens Fingerabdrücke wurden auf dem gestohlenen Auto und der Tatwaffe gefunden, mit der Broom erschossen wurde. Außerdem befand sich die Waffe im Haus von Pattens Großmutter.

Wie die US-Zeitung “Miami Herald” berichtet, wurde Pattens Todesstrafe im Laufe der 1980er Jahre erst zurückgenommen, doch 1989 erneut bestätigt.

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