Neonazi Heath Campbell mit seiner Frau auf dem Weg zum Gericht.

Neonazi Heath Campbell mit seiner Frau auf dem Weg zum Gericht.

Hunterdon (US-Bundesstaat New Jersey) – Ein Neonazi, der seinen jüngsten Sohn Adolf Hitler genannt hat, fordert, dass seine Tochter Eva Braun an ihn zurückgegeben wird. Staatliche Sozialarbeiter hatten der Mutter das Kind im November zwei Tage nach der Geburt weggenommen.

Der 40-jährige Heath Campbell aus New Jersey hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Im Jahr 2008 weigerte sich ein Supermarkt, den Namen seines Sohnes auf eine Torte zu schreiben – Adolf Hitler Campbell.

Insgesamt hat der Mann mittlerweile neun Kinder mit fünf Frauen, wie NJ.com schreibt. Das Sorgerecht für Adolf Hitler, JoyceLynn Aryan Nation, Honzlynn Jeannie und Heinrich Hone (der Neonazi liebt den Nationalsozialismus, aber offensichtlich nicht die deutsche Sprache) wurde ihm bereits entzogen.

Seine jüngste Tochter Eva Lynn Patricia Braun wurde am 11. November geboren. Zwei Tage später kamen Sozialarbeiter und nahmen das Kind mit.

Heath Campbell ist überzeugt davon, dass dies nur wegen seiner Gesinnung geschehen sei, wie er der NY Daily News mitteilte.

“Ich darf keine Kinder haben, weil ich ein Nazi bin”, sagte er. “Das haben sie gesagt. Wie werden erst aufhören, sie zu machen, wenn sie aufhören, sie wegzunehmen”, kündigte der Neonazi an. Er sprach von “Kidnapping”.

Doch im Juni vor Gericht klang das laut NJ.com ganz anders. Damals erschien Heath Campbell in Nazi-Uniform vor einem Familiengericht, um für das Sorgerecht seiner Kinder mit seiner Frau Deborah zu kämpfen (Deborah ist nicht die Mutter des jüngsten Kindes Eva Braun).

Der Richter verweigerte das Sorgerecht wegen Vorwürfen von häuslicher Gewalt. Auch eine frühere Ehefrau hatte davon berichtet, wie der Neonazi sie und ihre zwei Kinder misshandelt habe. Deborah Campbell schrieb im Jahr 2008 eine handschriftliche Notiz an Nachbarn. Darin hieß es, dass sie Angst um ihr Leben habe. Wenn ihr etwas zustoßen würde, sei Heath dafür verantwortlich. Vor Gericht sagte sie zunächst, sie habe den Brief nicht geschrieben, später fand sie erschienene Erklärungen, warum sie den Brief geschrieben habe.

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