Statt mit der Ehefrau nahm der Mann seine Geliebte mit auf Reisen - mit Geld, das er von seiner Frau erschwindelt hatte. Foto: Steven Frame / Depositphotos

Statt mit der Ehefrau nahm der Mann seine Geliebte mit auf Reisen – mit Geld, das er von seiner Frau erschwindelt hatte. Foto: Steven Frame / Depositphotos

New York (US-Bundesstaat New York) – War das wirklich Liebe auf den ersten Blick, oder eher eine Zweckehe? Ein New Yorker soll rund 700.000 Dollar von seiner Ehefrau erschwindelt haben. Angeblich, weil er Spielschulden bei der Mafia hatte – in Wirklichkeit aber gab er das Geld für seine Geliebte aus. Nun verlangt Candice Feinberg Lalicata eine Millionensumme von ihrem Ehemann Steve.

Candice Feinberg, Tochter des Erfinders der nahtlosen Hose, ist mittlerweile überzeugt, dass Steve Lalicata sie von Anfang an betrügen wollte, schreiben NY Daily News und NY Post übereinstimmend. Er arbeitete in einem Solarium in New York und flirtete mit ihr schon kurz nach der ersten Begegnung. Wenige Monate nach dem Treffen hielt er um ihre Hand an. Also Liebe auf dem ersten Blick?

Nach der Hochzeit aber begann das seltsame Verhalten des Ehemanns, wie es in der Klageschrift heißt, die diese Woche bekannt wurde. Steve Lalicata sei tagelang ohne Grund verschwunden. Candice Feinberg ist überzeugt, dass er bei seiner Geliebten gewesen sei, die Schmuck und Geschenke haben wollte. Zudem flog der Mann wohl mit Freunden in den Urlaub.

Als sie ihn mit dem Verhalten konfrontierte, soll er mit der “Wahrheit” herausgerückt sein: Er sei spielsüchtig und schulde hunderttausende Dollar der Mafia in Brooklyn. Könne er das Geld nicht kurzfristig beschaffen, sei sei Leben in Gefahr. Ein Cousin sowie ein Freund bestätigten diese Geschichte.

Zuletzt bat er sie um 150.000 Dollar – und die Frau kam sogar zu einem Treffen mit der “Mafia” außerhalb der Bank. Um das Geld zu besorgen, musste sie eine Hypothek auf ein Haus aufnehmen.

Geliebte verklagt erfolglos die Ehefrau

Damit hätte sein seltsames Verhalten also aufhören müssen. Doch am gleichen Abend verschwand er, und sie fand heraus, dass der Ehemann und seine Geliebte im Urlaub in der Dominikanischen Republik waren. Ein Privatdetektiv förderte dann den Rest der Geschichte zu Tage – unter anderem, dass das Geld nicht bei der Mafia, sondern in Luxusgeschäften wie Cartier oder Louis Vuitton gelandet sei.

Die Geliebte, die eine Affäre abstreitet, verklagte Candice Feinberg Anfang des Jahres wegen Belästigung, verlor aber. Nun verklagt das Opfer ihren Ehemann, die Geliebte sowie Freunde und Verwandte. Sie fordert genau 744.105 Dollar an Schaden zurück sowie zehn Millionen Dollar als Entschädigung.

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