Ted Cruz, aufstrebender Star der Tea Party, wird wegen seiner Aussagen zu Mandela kritisiert.

Ted Cruz, aufstrebender Star der Tea Party, wird wegen seiner Aussagen zu Mandela kritisiert.

Washington (District of Columbia) – In der ganzen Welt wird um Nelson Mandela getrauert. In der ganzen Welt? Nicht bei allen Anhängern der Tea Party und der Republikaner in den USA. Der aufstrebende Star der Partei, Ted Cruz, muss sich für seine Beileidsbekundung verteidigen.

Auf seiner Facebook-Seite und in einer Presseerklärung hatte Ted Cruz am Donnerstag Folgendes geschrieben:

“Nelson Mandela wird in der Geschichte als eine Inspiration für Verteidiger der Freiheit rund um den Globus weiterleben. Er stand über Jahrzehnte fest zu dem Prinzip, dass er nicht das Gefängnis verlassen werde, bis alle Südafrikaner gleiche Rechte hatten.”

Mehr als 6000 Menschen gefiel dieser Status, aber in den rund 1700 Kommentaren finden sich auch etliche kritische Stimmen, die The Giro versammelt hat.

“Wir sollte nicht vergessen, dass Mandela Castros kommunistische Revolution eine ‘Quelle der Inspiration für alle freiheitsliebenden Menschen’ nannte”, schrieb einer – das ist einer der harmlosen Kommentare. Ein anderer ist geschockt, dass “Sie diesen Drecksack unterstützen, Mr. Cruz… Mandela war ein Mörder und ein Terrorist – und dazu ein Kommunist”.

War Mandela ein rassistischer, kommunistischer Terrorist, der Abtreibung befürwortete?

Ein weiterer Kommentar: “Geh nach Hause, Ted, du bist betrunken. Er war ein kommunistischer Terrorist, der Menschen nur deshalb angegriffen hat, weil sie weiß waren”. Ein erboster Anhänger des rechtskonservativen Politiker ist überzeugt, dass Südafrika vor dem Ende der Apartheid besser dran gewesen sei. Er sei ein Rassist, weil er für das Ende von Rassismus gekämpft habe. Und deshalb sei es jetzt wegen des Tods von Mandela “Zeit zu feiern”.

Und da für Anhänger der Tea Party Abtreibung ein einendes Thema ist, betonten einige Kommentatoren zudem, dass Mandela zudem Abtreibung befürwortet habe.

Ted Cruz, der am Dienstag an der Trauerfeier teilnimmt, verteidigte sich gegenüber Kritikern, wie ABC News schreibt. “Er nahm Jahrzehnte Gefangenschaft in Kauf und stand zu seinem Kampf für Gleichheit”, wird Cruz da zitiert. Zudem habe er sich nach Ende der Apartheid für Versöhnung statt Rache eingesetzt.

Unter den Tea Party Anhängern scheint er mit dieser Ansicht eine Minderheit zu sein.

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