Die Skyline von New York von Weehawken, dem möglichen Austragungsort des Formel 1 Rennens. Foto: Stork

Die Skyline von New York von Weehawken, dem möglichen Austragungsort des Formel 1 Rennens. Foto: Stork

Weehawken (US-Bundesstaat New Jersey) – Sebastian Vettel & Co. werden auch im kommenden Jahr nicht vor den Toren New Yorks rasen. Doch die Bürgermeister von Weehawken und West New York, dem geplanten Austragungsort des “Grand Prix of America”, sind optimistisch, dass das Formel 1 Rennen 2015 stattfindet.

Das Formel 1 Rennen in New Jersey war schon im vorläufigen Rennkalender der Serie nur mit Einschränkungen vermerkt, am Donnerstag wurde das Rennen dann komplett gestrichen.

Das ist bereits das zweite Mal, dass die Veranstalter enttäuscht wurden. Das Rennen war 2011 mit großen Fanfaren durch New Jerseys Gouverneur Chris Christie (Republikaner) angekündigt worden, zugleich versprach der Politiker, dass für das Rennen keinerlei öffentliche Subventionen ausgegeben werden würden.

Laut NJ.com haben die Veranstalter Probleme bei der Finanzierung des Formel 1 Rennens. Die Webseite zitiert Christian Sylt, einen Formel 1 Finanzexperten, der bezweifelt, dass das Rennen jemals stattfindet. Die Absage habe ihn “nicht überrascht”. Das Rennen sei das erste in der Formel 1 Geschichte, das zweimal in Folge vom Veranstaltungskalender gestrichen worden sei. “Das spricht Bände.”

Die Veranstalter des geplanten Rennens sehen das anders. Der Grand Prix of America in New Jersey solle “so bald wie möglich” stattfinden, sagt Leo Hindert Jr, Vorsitzender des Veranstalter-Konsortiums. Allerdings müsste es dabei Arbeiten an der Infrastruktur entlang der Strecke geben, ohne dass dafür öffentliche Mittel ausgegeben werden.

Formel 1 Rennen mit Blick auf Manhattans Skyline

F1-Präsident Bernie Ecclestone sagt, dass man der Realisierung des “New York Formel 1 Rennens” sehr nahe sei – eine Aussage, die ihm im Austragungsort New Jersey von einigen übel genommen wurde.

Der Bürgermeister der Stadt West New York ist ebenfalls optimistisch. “Es wird stattfinden”, sagt Felix Roque. “Manchmal ist es besser zu warten, und es ist gut organisiert und ein großer Erfolg.” Weehawkens Bürgermeister Richard Turner klingt etwas anders: “Wenn es stattfindet, ist es gut für die Region. Wenn nicht, konnte Weehawken damit in den letzten 150 Jahren auch leben.”

Das Rennen soll direkt am Hudson River stattfinden, so dass Kameras die Fahrzeuge mit der Skyline von New York im Hintergrund auffangen können. In den USA selbst interessieren sich nur wenige für die Formel 1.

Unser Autor Dietmar Stork hat einen Kommentar zu dem Rennen in seinem Blog Auf in die USA geschrieben.

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