Sarah A. muss für 54 Jahre in Haft, weil sie ihre Kinder missbraucht hat. Foto: Orange County JailOviedo (US-Bundesstaat Florida) – Eine 29-jährige Mutter aus Florida hat ihre beiden Kinder sexuell missbraucht und die Akte gefilmt. Dafür ist sie jetzt zu 54 Jahren Haft verurteilt worden – weit mehr als sie gehofft hatte. Doch ihre Taten waren für das Gericht wohl zu schlimm, um eine kürzere Haftstrafe zu verhängen.

Nach Angaben des “Orlando Sentinel” hatte sich Sarah A. bereits im Mai schuldig bekannt und gegen ihren Ehemann Jonathan ausgesagt. Deswegen hatte die Staatsanwaltschaft lediglich die Mindeststrafe gefordert – 27 Jahre pro Kind, das missbraucht wurde.

Der Richter folgte dieser Empfehlung, allerdings mit einer gewichtigen Abweichung. Die Mutter hatte gehofft, dass die Strafen gleichzeitig abgesessen werden könnten, sie also nach im Jahr 2040 wieder frei kommen könnte. Der Richter aber ordnete an, dass die Strafen nacheinander verbüßt werden müssen. Dann wäre die 29-Jährige 83 Jahre alt.

Auch ihr Vater hat sich von seiner Tochter abgewandt: “Geben Sie meiner Tochter die Höchststrafe”, sagte er vor Gericht.

Was Sarah und Jonathan A. getan haben, klingt unglaublich: Für sie war es Teil der Erziehung, dass die Kinder missbraucht wurden. Die Aufnahmen wurden online weitergegeben. Selbst als die beiden geschieden waren, missbrauchten sie die Kinder sexuell. Die Taten wurden gefilmt, teilweise schaute ein weiterer Mann per Skype bei den Vergewaltigungen zu.

Laut “Orlando Sentinel” hatte der Mann immer davon geträumt “Vater-Tochter-Sex” zu haben und habe seine Frau nur geheiratet, als diese während der Schwangerschaft seinen Plänen zustimmte. Als ein Sohn kam, sollte die Frau Sex mit diesem haben.

Als die vierjährige Tochter aus der Familie geholt wurde, war sie unterernährt, konnte noch nicht einmal die Toilette benutzen, war auf einer Entwicklungsstufe eines anderthalbjährigen Kindes und zeigte “sexualisierte” Verhaltensweisen.

Der Mann, ein ehemaliger Offizier in der Marine, wurde im September der Tat schuldig befunden. Seine Haftstrafe soll im Dezember verkündet werden.

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