Die Polizei nahm das Angebot gerne an, als eine Frau Drogen per SMS verkaufen wollte. Foto: Depositphoto

Die Polizei nahm das Angebot gerne an, als eine Frau Drogen per SMS verkaufen wollte. Foto: Depositphoto

Grass Valley (US-Bundesstaat Kalifornien) – Jessie M. hätte es der Polizei kaum einfacher machen können. Die Frau wollte einer Freundin am vorigen Freitag Drogen per SMS zum Verkauf anbieten. Doch der Empfänger der Nachricht war nicht ihre Freundin – sondern ein Polizist. Und der freute sich über die willkommene Gelegenheit, einen schnellen Fang zu machen.

Laut 14 News antwortete der Polizist und ging auf das Angebot ein. Die beiden schickten sich mehrere SMS hin und her, machten dann einen Treffpunkt aus. Jessie war bereit, mit den Drogen zum vermeintlichen Übergabeort – laut Polizeibericht der Parkplatz eines örtlichen Hotels – zu kommen. Dort war sie dann doch ein wenig überrascht, als mehrere Polizisten auf sie warteten. “Sie kam sich vermutlich ein wenig dumm vor, dass sie ausgerechnet Gesetzeshüter kontaktiert hatte”, kommentierte ein Polizist die Verhaftung.

“Die Frau wünscht sich vermutlich, dass sie eine SMS zurücknehmen könnte”, kommentierte 14 News die Verhaftung. Die Polizei auf der anderen Seite freute sich darüber, wie einfach die Frau es ihnen machte, eine Drogendealerin zu verhaften. “Wenn uns Kriminelle anrufen und fragen, ob wir was kaufen wollen, und dies gestohlen oder illegal ist, nehmen wir das Angebot gerne an. Es macht unsere Arbeit viel einfacher”, so ein Beamter.

Laut 14 News wollte die Frau Fentanyl, ein Morphin ähnliches Opiat, verkaufen.

Sie ist nach ihrer missglückten SMS nun wegen Drogenhandels in drei Fällen angeklagt.

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