Hunderte Passagiere steckten im Verkehr am Busbahn Port Authority fest. Foto: Stork

Hunderte Passagiere steckten im Verkehr am Busbahn Port Authority fest. Foto: Stork

New York (US-Bundesstaat New York) – Ist das ein Zeichen für die schlechte Infrastruktur in den USA oder reiner Zufall? In New York häufen sich in den vergangenen Tagen die Probleme mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Höhepunkt am Freitag: Eine U-Bahn mit 1300 Passieren steckte für Stunden zwischen zwei Stationen fest.

Laut des New Yorker Online Magazins Gothamist fuhr am Freitag um 19.10 Uhr – also mitten in Feierabendverkehr – ein F-Train südlich der Station West 4th Street auf eine gebrochene Schiene. Dabei hatten die 1300 Passagiere noch Glück – der Zug entgleiste nicht.

1300 Menschen saßen Freitag im Feierabend-Verkehr im F-Train fest. Foto: gatsdee/Instagram

1300 Menschen saßen Freitag im Feierabend-Verkehr im F-Train fest. Foto: gatsdee/Instagram

Trotzdem saßen die Fahrgäste mitten in New York – West 4th Street liegt in der West Village – für mehrere Stunden fest. Die MTA – die Metropolitan Transit Authority, die die U-Bahn betreibt – schickte nach langer Wartezeit einen “Resue Train”, also einen Rettungszug. Die MTA behauptet, nicht alle Fahrgäste hätten den Zug nehmen wollen, Passagiere sagen aber, dass der Zug einfach ohne sie abgefahren sei.

Donnerstag Nacht saßen rund 1000 Menschen für 90 Minuten am New Yorker Busbahn Port Authority nahe des Times Square fest: Dort war ein Unfall die Ursache – ein Busfahrer schaffte es kurz vor Mitternacht nicht, links abzubiegen. Die Folge: Ein zerstörter Bus und Öl auf der Fahrbahn. Weil die anderen Busse nicht mehr zu den Abfahrtsschaltern gelangen konnten, konnten Menschen nicht mehr nach New Jersey fahren. Erst anderthalb Stunden später führten Mitarbeiter der New Jersey Transit die Passagiere zu den Bussen.

Zugunternehmen rät Passagieren: Geht einfach nicht zur Arbeit!

Ein Stromausfall auf der Metro North, die unter anderem Connecticut mit Manhattan verbindet, könnte den Verkehr derweil noch für Wochen behindrn, schreibt Bloomberg. Betroffen sind hier nicht nur Pendler, die täglich zur Arbeit fahren, sondern auch Passagiere des Acela Schnellzugs nach Boston.

Der Stromausfall ist besonders peinlich, weil es in diesem Jahr schon mehrfach Ausfälle im Verkehr gegeben hat. Dabei gab es offenbar einen Kurzschluss in einem Kabel. Zwar gibt es immer ein Alternativkabel zur Stromversorgung, aber das ist ausgeschaltet, um Verbesserungen am Leitungssystem durchzuführen. Wann das Problem behoben ist, ist unklar. Die Metro North schlägt Passagieren nun vor, doch lieber das Auto zu benutzen oder gar nicht erst zur Arbeit zu gehen.

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