Ein 19-jähriger Hacker hat in Argentinien 50.000 Dollar pro Monat durch sein Tun verdient.

Ein 19-jähriger Hacker hat in Argentinien 50.000 Dollar pro Monat durch sein Tun verdient. Foto: Depositphotos.de

Buenos Aires (Argentinien) – Viele Argentinier werden sich schwer tun, 50.000 US-Dollar im Jahr zu verdienen. Für einen 19-jährigen Hacker bedeutete diese Summe jedoch einen Monatsverdienst. Er hackte sich unter anderem in Online Casino Webseiten ein und zweigte Geld für sich ab. Jedoch nicht so unbemerkt, wie er wohl glaubte.

Nach Medienberichten war die Polizei rund ein Jahr hinter ihm her, bevor sie bereits im Juli bei der “Operation Zombie” zuschlug. Erst jetzt veröffentlichte das argentinische Sicherheitsministerium Informationen zu dem Hacker, offenbar der Sohn eines argentinischen Informatikers, und dem Polizeizugriff.

Den Angaben zufolge wurde der Strom in einem ganzen Viertel von Buenos Aires abgestellt, um sicherzustellen, dass bei der Verhaftung des Hackers keine wichtigen Daten gelöscht werden.

Laut CBC News war der 19-jährige Hacker im Jahr 2012 sum ersten Mal aufgefallen,

als ein Geschäftsmann, der Webhosting für Webseiten anbieten, bemerkte, dass ein Hacker in Geldüberweisungen eingriff. Daraufhin begann die Operation “Zombie” – so genannt, weil der junge Mann und sein Team auf ein ganzes Netzwerk von Computern zugriff, um den Gelddiebstahl zu organisieren. Dabei zeigte sich, dass der Täter Geld von Online Gambling Seite oder bei Geldüberweisungen stahl. Die Opfer hatten sich unbemerkt Malware auf ihren Rechner geladen. Um den Diebstahl unbemerkt durchzuführen, sahen die Opfer eine “denial of service”-Nachricht, für die der Hacker die “Zombie”-Rechner brauchte. Dadurch konnte Opfer nicht auf ihr Geld zugreifen, während der Täter das Geld abschöpfte.

Der Teenager konnte so pro Monat 50.000 US-Dollar an die Seite schaffen. Er hatte nach Angaben des argentinischen Sicherheitsministeriums fünf Helfer. Bei dem Zugriff wurden insgesamt fünf Wohnungen durchsucht.

Ob die Polizei das Geld wiederbeschaffen und an die Opfer zurückgeben konnte, hat das Ministerium nicht mitgeteilt.

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