Der mutmaßliche Killer einer 13-Jährigen war in seiner Nachbarschaft als Gangmitglied gefürchtet © Frédéric Prochasson

Der mutmaßliche Killer einer 13-Jährigen war in seiner Nachbarschaft als Gangmitglied gefürchtet © Frédéric Prochasson


Buffalo (US-Bundesstaat New York) – Der 21-jährige Darshawn Morris, der eine 13-Jährige umgebracht haben soll, ist kein unbeschriebenes Blatt. Vor der dem Delikt soll er die Nachbarschaft, in der er lebte, terrorisiert haben.

Morris wurde am Mittwochabend von der örtlichen Polizei festgenommen. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht, die 13-jährige Lanasha “Nay Nay” Rollerson in seiner Wohnung erstochen zu haben.

Wie das Nachrichtenportal “Buffalo News” berichtet, sei Lanasha auf einer Party gewesen, die bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages andauerte.

Es war das letzte Mal, dass die junge Teenagerin lebend gesehen wurde. Lanasha soll kurz vor einer Modelkarriere gestanden haben.

Noch klärt die Polzei die Einzelheiten zum Tod der Jugendlichen. Bislang ist öffentlich bekannt, dass die Party um 2 Uhr morgens endete – in der Zeit bis 4 Uhr muss das Mädchen ermordet worden sein, erklärte der Ermittler Daniel Derenda.

Liebte die 13-Jährige das Gangmitglied?

Immer noch ist unklar, in welcher Beziehung Gang-Mitglied Morris zum Opfer stand. Vermutet wird, dass der 21-Jährige eine Beziehung zu seinem mutmaßlichen Opfer unterhielt.

Lanasha wurde am Sonntagnachmittag als vermisst gemeldet – ihre Familie machte sich sorgen, weil das Mädchen nicht nach Hause gekommen war.

Doch die Familie verließ sich nicht nur auf die Arbeit der Polizei, wurde selbst aktiv und hängte “Vermisst”-Zettel in der Nachbarschaft auf, um nach Lanasha zu suchen. Das hatte Erfolg: “Viele Hinweise gingen bei uns ein. Die Öffentlichkeit nimmt wirklich Anteil an diesem Fall”, sagte Derenda weiter.

Am Dienstag dann die traurige Gewissheit

Lanashas Leiche wurde am Dienstag um elf Uhr abends gefunden. Sie lag in einer Garage, die an den Garten von Morris angrenzt.

24 Stunden nach dem Leichenfund wurde Morris festgenommen. Laut einem Zeugen soll sich Morris in ein Krankenhaus begeben haben. Dort soll er den Krankenschwestern gesagt haben, dass er verrückt sei und für den Tod des Mädchens verantwortlich ist. Die Polizei nahm ihn dort schließlich fest.

Das Gangmitglied war in der Nachbarschaft gefürchtet

Die 24-jährige Joyce Monroe lebte mit ihren zwei Kindern in direkter Nachbarschaft von Morris. Sie sagte, dass er eine ziemlicher Rowdy gewesen sei, der des Öfteren Parties in seiner Wohnung feierte.

Wie Monroe weiter berichtet, dass die Personen, die bei Morris feierten, richtige Vandalen gewesen seien. Sie hätten sich geprügelt und hätten mit Waffen herumgeschossen. Deshalb hätte Monroe ihren 3- und 5-jährigen Kindern auch verboten, draußen zu spielen.

“Das war mal die ruhigste Straße, in der ich je war”, erinnerte sich ein anderer Nachbar über die Nachbarschaft vor vier Jahren – bis Morris in die Nachbarschaft zog. “Als Morris hier her zog, wurde es eklig.”

Eine Frau, die ihren Namen nicht nennen will, bestätigte die Angaben von Monroe.

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