Gefängniszellen

Kidnapper Castro wurde im Gefängnis ständig kontrolliert. Trotzdem gelang ihm der Selbstmord.

Orient (US-Bundesstaat Ohio) – Ariel Castro, der grausige Kidnapper aus Ohio, hat sich erhängt. Er wurde am Dienstag Abend leblos in seiner Zelle gefunden. Wiederbelebungsversuche blieben zwecklos. Castro hatte drei junge Frauen über Jahre hinweg in seiner Wohnung festgehalten und vergewaltigt. Nun entzog er sich seiner gerechten Strafe!

Wie sich der Kidnapper Castro erhängen konnte, ist noch vollkommen unklar. Er wurde getrennt von den restlichen Gefangenen gehalten. Wärter kontrollierten in regelmäßigen Abständen seine Zelle. Die Behörden prüfen laut CNN nun, wie es Castro gelingen konnte, sich umzubringen.

Castro war erst vor wenigen Monaten zu einer Strafe von lebenslänglich plus 1000 Jahre verurteilt worden – der 52-Jährige hatte also keinerlei Aussicht, jemals wieder in Freiheit zu kommen. Der Kidnapper hatte sich schuldig bekannt, zugleich aber immer wieder betont, er sei selbst ein Opfer. “Die Leute wollen mich als Monster darstellen. Aber ich bin kein Monster, ich bin ganz einfach krank”, sagte er laut New York Times.

Kidnapper hielt Frauen über Jahre gefangen

Kidnapper Castro hatte vor rund einem Jahrzehnt mehrere junge Frauen entführt: Michelle Knight im Jahr 2002, Amanda Berry im Jahr 2003 und Georgina deJesus im Jahr 2004. Amanda Berry hat ein Kind mit ihrem Entführer.

Castro behauptete während des kurzen Prozesses jedoch, dass der Sex zwischen ihm und den Frauen einvernehmlich gewesen sei. Überhaupt seien die Vier eine glückliche Familie gewesen. Weil Castro auf schuldig plädiert hatte, kam es nicht zu einem richtigen Prozess mit Zeugenaussagen – den drei jungen Frauen wurde deshalb ein Auftritt vor Gericht und eine Aussage über ihren Kidnapper erspart.

Um die Frauen überhaupt so lange verborgen halten zu können, hatte Castro sein Haus komplett umgebaut. Nachbarn ahnten nichts, was in dem Gebäude vor sich geht – bis der Kidnapper unachtsam wurde, und Amanda Berry deshalb ins Freie laufen und nach Hilfe rufen konnte. Das Haus wurde später zerstört, um so zu verhindern, dass es eine Pilgerstätte für Perverse wird.

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