Die Kaffeepflanzen in Costa Rica werden von neuentdeckten Pilzen bedroht © haveseen

Die Kaffeepflanzen in Costa Rica werden von neuentdeckten Pilzen bedroht © haveseen


San José (Costa Rica) – Kaffee-Freunde aufgepasst! In Costa Rica wurden jetzt zwei neue Pilze entdeckt, die die Kaffeepflanzen des Landes zerstören.

Das Costa Rican Coffee Institute (ICAFE) hat jetzt zwei neue Pilzarten entdeckt, die noch nicht in Zentralamerika registriert sind. Die Pilze zerstören die Pflanzen.

Wie die “Tico Times” berichtet, wurden die Pilze in Kaffee-Pflanzen auf Plantagen im südlichen Bezirk Coto Brus an der Grenze zu Panama entdeckt.

Die Röstpilze sind zu einem erheblichen Maße für Ernteausfälle verantwortlich. 35 Prozent der diesjährigen Ausfälle gehen auf das Konto der Pilze.

Das ICAFE untersucht jetzt, ob die neu entdeckten Pilzarten mit dem Chemikalien-Einsatz beim Anbau zusammenhängen. Ergebnisse werden Ende September erwartet.

Bereits im Juli wurde ein Fonds aufgelegt, der 40 Mio. US-Dollar bereitgestellt, um die kaffeezerstörenden Pilz aufzuhalten.

Bereits Anfang 2013 hatte das ICAFE berichtet, dass die Ernte von 2,24 Millionen 46-Kilo-Säcken Kaffe auf 1,8 Millionen zurückgegangen sei – das bedeutet den niedrigsten Ertrag seit 38 Jahren.

Die sogenannten Röstpilze setzen besonders den Blättern der Kaffeepflanzen zu – nach dem Befall trocknen die Planzen langsam aus.

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