Die Pornoindustrie dreht wieder @ denrud

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Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) – Nach dem Schock um einen positiven HIV-Test einer US-amerikanischen Pornodarstellerin haben nun die ersten Produktionsfirmen in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) wieder mit Drehaufnahmen begonnen. Diese wurden nach dem Test vor einer Woche vorerst ausgesetzt

Wie die US-Zeitung “USA Today” berichtet, nahm die Firma die Aufnahmen wieder auf, nachdem alle Darsteller, die mit der infizierten Cameron Bay gedreht hatten, getestet wurden.

Ein Sprecher erklärte, dass mehrere Ärzte grünes Licht für die Dreharbeiten gegeben hatten. Vor einer Woche hatten sich alle Firmen der Westküste dazu entschieden, die Arbeiten vorerst ruhen zu lassen, bis die Gefahr für alle anderen Darsteller gebannt sein.

Bay hatte sich nach dem positiven Test vor einer Woche öffentlich selbst erklärt und half, alle Darsteller ausfindig zu machen, mit denen sie gedreht hatte.

Kondome für die Darsteller?

Um die Gefahr vor gefährlichen HIV- oder anderen Geschlechtsinfektionen zu minimieren, forderte ein staatlicher Gesetzesmacher, der auch eine Gesetzesvorlage vorbereitet hatte, die Kondome in kalifornischen Porno-Produktionen vorschreiben soll, dass die Entscheidung der Wiederaufnahme der Dreharbeiten “gefährlich und unverantwortlich” seien.

Die Abgeordnete Isadore Hall (Demokraten) äußerte ebenfalls Kritik an der Wiederaufnahme der Filmarbeiten: “Es kann bis zu drei Monate dauern, bis eine HIV-Infektion überhaupt getestet werden kann.” Und weiter: “Diejenigen, die bereits mit HIV infiziert sind, können Medikamente nehmen, sodass die Anti-Körper nicht nachweisbar sind, sodass die Tests negativ ausfallen. Sie gefährden so ihre Kollegen und jeden anderen, der mit ihren eine sexuelle Beziehung eingeht.”

Die Vivid Entertainment Gruppe und andere große Porno-Produktionsformen hielten die Aussetzung der Dreharbeiten ein. Unklar ist jedoch, ob sich auch kleinere Firmen an dieses Moratorium gehalten hatten.

Es ist bereits die zweite Aussetzung binnen zwei Jahren. 2012 wurden die Arbeiten ebenfalls eingestellt, nachdem sich etliche Darsteller mit Syphilis infiziert hatten.

Die Kondom-Forderung wird seit 2012 vor einem Gericht in Los Angeles verhandelt.

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