Spokane (US-Bundesstaat Washington) – Ein Jugendlicher wurde jetzt von der örtlichen Polizei festgenommen. Er steht unter Verdacht, einen 88-Jährigen aus langer Weile totgeprügelt zu haben.

Delbert Belton kämpfte für die USA im Zweiten Weltkrieg, jetzt ist der 88-Jährige tot. Er wurde von zwei Jugendlichen totgeschlagen, sein Körper einfach liegen gelassen. Wie der US-Sender “CNN” berichtet, gibt es für die Tat anscheinend kein Motiv. Die Jugendlichen sollen ihn zufällig zu ihrem Opfer gemacht haben – weil sie nichts besseres zu tun hatten.

88-Jähriger brutal zusammengeschlagen. Er starb, weil den Tätern langweilig © Robert Jakatics

88-Jähriger brutal zusammengeschlagen. Er starb, weil den Tätern langweilig © Robert Jakatics


Belton, der von seinen Freunden liebevoll “Shorty” genannt wurde, weil er so groß war, war gerade auf dem Weg, eine Runde Pool-Billard in der Eagle Lodge zu spielen. Doch in den Laden sollte er nicht mehr kommen. Die Polizei fand seine Leiche auf dem Parkplatz. Er hatte schwere Kopfverletzungen. Der Doctor soll den Familienangehörigen gesagt haben, dass Belton so schwer verletzt wurde, dass sie die Blutung nicht haben stoppen können.

“Dieser Angriff geschah zufällig”, sagte Polizeisprecher Mark Griffiths. Und weiter: “Es scheint, als sei er auf dem Parkplatz einfach angegriffen worden. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass er die Männer gekannt haben könnte.”

Die Männer setzten bei der Suche nach den Tätern Spürhunde ein, stellten Fingerabdrücke am Tatort an einem Zaun sicher und werteten Material von Überwachungskameras aus. Es ist bereits das zweite Mal in dieser Woche, dass sich Jugendliche ein Opfer aussuchen, völlig zufällig. Am 16. August wurde bereits ein 16 Jahre alte Baseball-Spieler aus Australien ermordet. Er hatte einen Platz an einem College in Oaklahoma. Er wurde erschossen – aus Spaß!

Ted Denison, ein langjähriger Freund von Belton, sagte: “Das ist sehr frustrierend. Es sieht so aus, als gebe es nur noch schlechte Nachrichten.” Denison und Belton kannten sich seit über 20 Jahren, schraubten zusammen an Autos.

Die beiden waren nicht nur Arbeitskollegen, sondern gingn auch an Samstagen zum Tanzen oder eben Pool Billiard spielen. Nach Angaben seiner Familie hatte Belton vor dem Übergriff nie ärger, keine Streiteren in oder vor seiner Lieblings-Lodge. Freunde legten Blumen an dem Ort hin, an dem das Leben des 88-Jährigen auf brutale Weise beendet wurde.

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