Zemanta Related Posts ThumbnailMiami (US-Bundesstaat Florida) – Drei Jahrzehnten in der Todeszelle: Gegen Miami-Killer John Errol Ferguson soll am Montag die gegen ihn verhängte Todesstrafe ausgeführt werden. So berichtet es der “Miami Herald“.

Ferguson gehörte laut dem Blatt zu einer Gruppe von bewaffneten Räubern, die sechs Menschen bei einem blutigen Raubzug ermordeten. Das war im Juli 1977 in Carol City. 1978 ermordete Ferguson Belinda Worley und Brian Glenfeld. Beide waren gerade einmal 17 Jahre alt. Nach Polizeiangaben hatte Ferguson versucht, das Pärchen auszurauben. Dabei erschoss er Brian am Auto seiner Mutter, einem 74er Pontiac LeMans. Die Leiche von Belinda wurde eine viertel Meile weiter entfernt gefunden. Sie wurde vergewaltigt und dann erschossen.

Eigentlich sollte der heute 65 Jahre alte Ferguson sollte eigentlich schon vor 10 Monaten per Todesspritze in Florida hingerichtet werden. Doch sein Anwalt, der darauf plädiert hatte, dass sein Mandant unzurechnungsfähig sei, erwirkte, dass der verurteilte Killer bislang in seiner Zelle bleiben – also vor der Hinrichtung bewahrt werden – konnte. Der Anwalt sagte dem Blatt dazu: Ein “schreckliches und ungewöhnliches Urteil.” Er glaubt, dass sein Mandant schizophren sei. Ferguson glaubt zum Beispiel, dass der der Prinz Gottes sei!

Selbst die nationale Allianz für Geisteskranke forderte das Gericht auf, das Hinrichtungsgesuch gegen den Mann zu stoppen. Sollte Ferguson dennoch hingerichtet werden, wäre das die fünf Hinrichtung des Bundesstaates Florida seit Dezember 2012.

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